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Althaus kehrt angeblich in die Politik zurück
12.02.2009, 12:31 Uhr
Dieter Althaus will angeblich für die Landtagswahl in Thüringen kandidieren (Foto: dpa)
Der bei einem Skiunfall schwer verletzte thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) wird offenbar bei der Landtagswahl in diesem Jahr wieder für das Amt des Landesvaters kandidieren.
Althaus werde in etwa zwei Monaten in die Politik zurückkehren und auf Platz eins der CDU-Landtagswahlliste und damit als Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten antreten. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Partei- und Regierungskreise.
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"Keine belastbaren Angaben"
Regierungssprecher Fried Dahmen sagte, man gehe weiter fest davon aus, "dass wir das Jahr 2009 mit Herrn Althaus politisch bestreiten". Zum Zeitpunkt seiner Rückkehr könne man derzeit aber keine belastbaren Angaben machen.
CDU setzte Frist bis 14. März
Knapp sieben Monate vor der Landtagswahl hatte die thüringische CDU ihrem Landesvorsitzenden am Mittwoch eine Frist gesetzt: Der Ministerpräsident muss sich spätestens auf dem Landesparteitag der thüringischen CDU am 14. März erklären, ob er als Kandidat für einen Listenplatz zur Wahl am 30. August bereitsteht, wie Parteisprecher Heiko Senebald sagte. Für die Spitzenkandidatur bedürfe es keiner persönlichen Teilnahme von Althaus an dem Parteitag. In Partei- und Regierungskreisen werde damit gerechnet, dass Althaus nach Ostern alle seiner Ämter wieder voll wahrnehme.
Union zweifelte an rechtzeitiger Rückkehr
In Thüringen wird Ende August ein neuer Landtag gewählt. Dem Landeswahlleiter zufolge müssen die Parteien die Listen ihrer Kandidaten erst bis zum 25. Juni einreichen - 66 Tage vor der Wahl. Zuletzt hatten sich in der Thüringer CDU die Zweifel gemehrt, ob Althaus rechtzeitig zum bevorstehenden Wahlkampf in die Politik zurückkehrt.
Althaus schwer gezeichnet
Althaus war bei einem Skiunfall am Neujahrstag in Österreich schwer verletzt worden. Am Dienstag hatte Althaus seinen Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik unterbrochen, um in seiner Heimat Abschied von seinem verstorbenen Vater zu nehmen. Bei der Trauerfeier im thüringischen Heiligenstadt wirkte der 50-Jährige schwer gezeichnet von dem Skiunfall am Neujahrstag und dem erneuten Schicksalsschlag.
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Quelle: t-online.de
, dapd