15.03.2010, 09:16 Uhr | apn
Oskar Lafontaine will sich den Mund weiterhin nicht verbieten lassen - auch was bundespolitische Themen angeht (Foto: imago)
Der Chef der Linkspartei,Oskar Lafontaine, will auch auf der bundespolitischen Ebene weiter mitmischen. "Wenn die politische Konkurrenz hofft, ich sei ganz von der Bildfläche verschwunden, irrt sie", sagte Lafontaine der "Sächsischen Zeitung".
Die Krebs-Operation habe er gut überstanden: "Bis jetzt verläuft der Heilungsprozess normal." In gewissen Abständen werde nun kontrolliert, ob noch etwas geblieben sei. "Die erste Nachuntersuchung ergab: Alles im Normbereich", wurde Lafontaine zitiert. Natürlich sei die schwere Operation ein Einschnitt gewesen. Er lebe aber jetzt wie vor der Erkrankung und ohne größere Beeinträchtigungen.
Selbstverständlich werde er seine Aufgaben als Fraktionsvorsitzender der Linken an der Saar über die ganze Wahlperiode erfüllen, sagte Lafontaine. "Aber ich werde mich wie bisher auch auf Bundesebene in die grundsätzlichen politischen Debatten einschalten. Das erwartet man auch von mir. Die Linke ist schneller zu dem notwendigen Korrekturfaktor der deutschen Politik geworden, als wir es vor vier Jahren erwarten konnten", fügte er hinzu. Er werde sich jetzt im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen engagieren.
Wenn er ab Mai nicht mehr Parteivorsitzender sei, werde er natürlich nicht mehr so häufig an Sitzungen und nicht mehr so viel an Pflichtterminen teilnehmen, kündigte Lafontaine an. "Aber ich will zusammen mit Gregor Gysi und der neuen Führung dazu beitragen, dass die Linke weiter so erfolgreich ist." Dass die Linkspartei aufgrund ihrer innerparteilichen Auseinandersetzungen noch scheitern könnte, glaubt Lafontaine nach eigenen Worten nicht: "Trotz der überflüssigen Auseinandersetzungen liegt die Linke weiter stabil bei elf, zwölf Prozent. Die Chancen, in den Landtag von NRW einzuziehen, stehen gut. Die Linke ist weiter auf dem Vormarsch", sagte er der Zeitung.
Quelle: dapd
Henry schrieb:
am 15. März 2010 um 19:56:37
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O.Lafontaine
Wenn diese Information stimmt,dann ist es eine ausgezeichnte Botschaft. Der Polit-Clown Westerwelle und seine An-
hängerschaft
muss ausgebremst werden. Das bedarf auch der Power und der Aussagekraft eines Oskar Lafontaine.
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Joker schrieb:
am 15. März 2010 um 09:17:37
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Lafontaine
Lafontaine ist zurück. Gott sei Dank! Mit viel Schneid und Energie wird er die verfilzte politische Landschaft wieder ordnen. Ich
kaufe Lafontaine den Schneid ab. Westerwelle kaufe ich den Schneid nicht ab. Westerwelle ist ein Phrasendrescher mit einer gestörten Persönlichkeit, soetwas kommt in Deutschland häufig vor.
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Bert schrieb:
am 15. März 2010 um 08:48:12
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Lafontaine
Der Weg in die Rente für Oskar Lafontaine würde einen Sinn ergeben. Er ist in meinen Augen ein Erzkommunist und
in der Politik
mehr als überflüssig. Deshalb möge er in die unverdiente - von Bürgern zu bezahlende - Rente gehen,
den Lebensabend in seinem "Palast der sozialen Gerechtigkeit" verbringen und ganz einfach seinen Mund halten.
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