21.12.2009, 12:39 Uhr
Frank-Walter Steinmeier bei einem Besuch in Kundus (Foto: dpa)In der Kundus-Affäre gerät der frühere Außenminister Frank-Walter Steinmeier verstärkt ins Rampenlicht. Nach dem ARD-"Bericht aus Berlin" berichtete nun auch das Magazin "Stern", ein Vertreter des Auswärtigen Amtes (AA) sei schon kurz nach dem Luftangriff über den Tod von Zivilisten informiert gewesen. An der Spitze des AA stand damals noch Steinmeier, der nun Fraktionschef der SPD im Bundestag ist.
Bei dem Luftangriff auf zwei gekaperte Tankwagen waren am 4. September nahe dem afghanischen Kundus bis zu 142 Menschen getötet oder verletzt worden, darunter auch Zivilisten. Ein Bundeswehr-Oberst hatte den Luftangriff angefordert.
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Quelle: dapd , dpa
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