11.02.2011, 08:42 Uhr | dapd
Dresden (dapd-lsc). Kultusminister Roland Wöller (CDU) will die sächsischen Mittelschulen noch in dieser Legislaturperiode in Oberschulen umbenennen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Durchlässigkeit des Schulsystems verbessert werde, sagte der Minister der "Sächsischen Zeitung" (Freitagausgabe). "Wir wollen, dass viele Schüler einen hohen Abschluss machen." Nötig sei auch, dass es genügend Lehrer mit sinnvollen Fächerkombinationen gebe, um Leistungsgruppen bilden und eine zweite Fremdsprache anbieten zu können.
Wöller verteidigte die strengen Zugangsvoraussetzungen für das Gymnasium. Der geforderte hohe Notendurchschnitt solle verhindern, dass Kinder den Anforderungen des Gymnasiums nicht gerecht würden. 1.300 Schüler mussten das Gymnasium im vorigen Schuljahr deshalb verlassen, wie er der Zeitung sagte.
dapd
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