12.02.2012, 10:30 Uhr
Für notorische Verkehrssünder soll es künftig nicht mehr möglich sein, Punkte durch freiwillige oder angeordnete Nachschulungen abzubauen. (Quelle: dpa)
Berlin (dpa) - Notorische Verkehrssünder sollen die Möglichkeit verlieren, Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister durch freiwillige oder angeordnete Nachschulungen abzubauen.
Das sehen nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" die Reformpläne von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vor. Ein Verkehrsverstoß soll danach künftig mit maximal zwei Punkten bestraft und der Führerschein bei acht entzogen werden.
Bisher können Autofahrer, die wegen Rasens, Rotlichtsünden oder anderer Verkehrsverstöße viele Punkte in Flensburg angehäuft haben, ihren Kontostand mit einer kostenpflichtigen Schulung um bis zu vier Punkte verringern. Die Nachschulungen, an denen im Jahr 2010 rund 120000 Autofahrer teilgenommen hätten, sollten auch weiterhin angeordnet werden können, heißt es in dem Bericht. Die Bundesanstalt für Straßenwesen arbeite daran, deren Qualität zu verbessern. Forschungen hätten ergeben, dass sich das Fahrverhalten der Teilnehmer nach Ende des Kurses kaum geändert habe.
Quelle: dpa
Rainer schrieb:
am 12. Februar 2012 um 16:25:43
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Nachschulung
Das ist doch Humbug. Genauso wie es bei alkoholauffälligen Kraftfahrern gemacht wird. Man kann an mehreren Schulungsseminaren
über Wochen teilnehmen und sein Geld mehr oder weniger abstottern. Andere legen 2000 € auf den Tisch, bekommen ihre Teilnahmebestätigung und fertig ist der Lack. Das ist nur Abzocke. Kein Mensch überprüft anschließend eine Veränderung im Verhalten des Kraftfahrers.
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Jens schrieb:
am 12. Februar 2012 um 12:27:59
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@ Ist so
Ich benutze tagtäglich mein Auto und würde mich deswegen nicht gerade als Wenigfahrer bezeichnen. Und natürlich ist ein
Vielfahrer KEIN Verkehrsrowdy, das habe ich auch nirgengs wo behauptet. Aber solche Verkehrsrowdys gibt es! Und niemand wird gezwungen zu schnell zu fahren. Niemand wird gezwungen die rote Ampel zu überfahren. Niemand wird gezwungen riskante Überholmanöver auszuführen. Wenn solche Leute nur sich gefährden würden wäre es mir egal aber sie gefährden uns alle!
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Kleinen schrieb:
am 12. Februar 2012 um 11:44:42
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Verkehrsänderungen
dieses Gesetz ist wieder typisch.In erster Linie geht es hier nur um Abzocke.
Derjenige der mit seinem Ferrari gerne
schneller fährt bezahlt seine Überschreitungen mit einem Grinsen im Gesicht. Ein schnelleres Fahrverbot
würde auch diejenigen treffen, bei denen Geld keine Rolle spielt.
Diese 8 PkteRegelung strapaziert in Zukunft nur unsere Gerichte.
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