08.02.2011, 10:41 Uhr | dapd
Berlin (dapd-bln). Nach einer Hygienekontrolle hat das Gesundheitsamt einem Medienbericht zufolge das Versorgungszentrum der Charité in Berlin-Mitte teilweise sperren lassen. Davon betroffen sei auch die Küche des Bettenhauses, berichtet die "Berliner Morgenpost". Seit Montag dürften an der Luisenstraße keine warmen Gerichte mehr zubereitet werden.
Köche des Charité-Standorts Benjamin Franklin in Steglitz müssen dem Blatt zufolge nun die Patienten in Mitte mitversorgen. Grund für die Anordnung der Behörde seien bauliche Mängel, die zu hygienischen Problemen führen könnten. Am Standort Mitte werden dem Bericht nach normalerweise täglich 1.400 Frühstücke, Mittag- und Abendessen zubereitet.
Das Gesundheitsamt bemängelte laut Zeitung Ritze an Wänden und Decken. Der Schmutz, der sich dort ansammele, könne laut Gesundheitsamt auch in das Essen für die Patienten gelangen. Der Behörde seien die baulichen Mängel der Küchen offenbar schon länger bekannt gewesen. Das Universitätsklinikum Charité soll in den kommenden Jahren umfassend saniert werden.
dapd
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