23.01.2012, 08:17 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Zagreb (dpa) - Die Kroaten haben Ja zum EU-Beitritt ihres Landes im Sommer 2013 gesagt. Mehr als Zwei Drittel befürworteten am Sonntag diesen Schritt bei einem Referendum, wie die Wahlkommission am Abend in Zagreb mitteilte.
Schon bei der Loslösung vom ehemaligen Jugoslawien im Jahr 1991 hatte die kroatische Führung die Mitgliedschaft in der EU als Ziel gesetzt. In Brüssel begrüßten EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel Barroso das Ergebnis der Volksabstimmung.
Das positive Referendum sei zugleich ein "klares Signal an die gesamte Region in Südosteuropa", sagten Van Rompuy und Barroso in einer gemeinsamen Erklärung, die am Sonntagabend in Brüssel verbreitet wurde. "Es zeigt, dass die EU-Mitgliedschaft mit politischem Mut und entschlossenen Reformen in Reichweite kommen kann", heißt es. "Die heute positive Entscheidung ist daher eine gute Nachricht für Kroatien, für die Region und für Europa."
Als kleiner Wermutstropfen galt jedoch die geringe Beteiligung am Referendum, die mit 43,6 Prozent einen Tiefstand erreicht hatte. Offensichtlich hatten die EU-Gegner viele Bürger von der Abstimmung ferngehalten. Schon an der Parlamentswahl im Dezember hatten nur 56 Prozent der 4,5 Millionen Wahlberechtigten teilgenommen.
"Das war ein Tag von großer Bedeutung für Kroatien", kommentierte Staatspräsident Ivo Josipovic den Ausgang des Referendums. "Es wurde ein großes Ja für die EU gesprochen". Auch Regierungschef Zoran Milanovic gab sich erfreut: "Das ist eine historische Entscheidung." Allerdings zeigte er sich von der schlechten Wahlbeteiligung enttäuscht. Ähnlich äußerte sich seine Vorgängerin, die heutige Oppositionsführerin Jadranka Kosor.
Damit kann Kroatien am 1. Juli 2013 das 28. EU-Mitglied werden. Die Ratifizierung des Beitrittsvertrages durch alle bisherigen EU-Staaten gilt als Formsache. Allerdings muss der Adriastaat bis zu diesem Zeitpunkt noch einige schmerzhafte Wirtschaftsreformen umsetzen. Dazu gehört die Sanierung der maroden Werftindustrie, in der tausende Beschäftigte arbeitslos werden dürften.
Quelle: dpa
Wow4ik schrieb:
am 23. Januar 2012 um 20:33:03
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wo ist der Fehler?!
Kroatien hat ca 4,3 Millionen Einwohner und 4,5 Millionen sind wahlberechtigt?! ...
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Rose schrieb:
am 23. Januar 2012 um 19:15:06
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Kroatien und Schulden
Mein Gott die Mafia in Kroatien will leben und ich gehe gerne für die paar Mrd Schulden der Kroaten arbeiten, damit
Merkel und Westelocke glänzen können.
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gerecht schrieb:
am 23. Januar 2012 um 16:25:03
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eu beitritt
Na.dann wiikommen in deutschland.Das heißt das wir bald noch mehr Ausländische Arbeitskräfte haben werden,die für noch
weniger Geld Arbeiten.bald können wir alle für 1 euro arbeiten.Die EU will ja den Rettungschirm auf eine Billon aufstocken.Ich hoffe das unsere Kanzlerin bei ihren nein bleibt.Ich finde wir werden immer mehr Ausgebetet.vielen von uns geht es auch nicht gut und wenn man sieht für was für einen lohn man arbeitet.Alles wird teurer.noch ein land .vielleicht gibt es 2013 kein euro m
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