03.01.2012, 15:56 Uhr
In der Kreditaffäre um Christian Wulff wird es einsam um den Bundespräsidenten. Nachdem bekannt geworden war, dass Wulff Journalisten bedroht hatte, schwindet nun auch der Rückhalt in den eigenen Reihen. Die niedersächsische CDU distanziert sich mehr und mehr von ihrem ehemaligen Ministerpräsidenten. Gegen Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker werden nun wohl Ermittlungen wegen Vorteilsnahme eingeleitet.
"Viele Parteifreunde haben bei mir angerufen. Alle äußerten sich negativ zu Wulffs Verhalten", sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Klare, der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Die Menschen wünschten sich "totale Aufklärung, sonst wird das Amt des Bundespräsidenten beschädigt".
Auch der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen wirft Wulff vor, er beschädige mit seinem Verhalten in der Affäre das Amt des Staatsoberhauptes. "Nicht die Medien zeigen mangelnden Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten, sondern Christian Wulff tut es", schreibt Pleitgen in einem Gast-Kommentar für die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische". Wulff rücke nur scheibchenweise mit der Wahrheit heraus und füge dem Amt des Bundespräsidenten dadurch auf Dauer schweren Schaden zu.
Einen Rücktritt Wulffs hält Pleitgen aber nicht für zwingend. "Mit seiner bisherigen Agenda - Integration und Fürsorge für die Schwachen in unserer Gesellschaft - kann er immer noch eine erfolgreiche Amtszeit absolvieren", erklärte Pleitgen.
Der frühere Sprecher von Bundespräsident Christian Wulff muss einem Zeitungsbericht zufolge mit einer juristischen Prüfung seiner privaten Urlaubsaufenthalte rechnen. Wie die "Neue Presse" aus Hannover unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, prüft die Staatsanwaltschaft Hannover, ob gegen Olaf Glaeseker ein Anfangsverdacht wegen Vorteilsnahme vorliege.
Glaeseker soll demnach seit 2008 mit seiner Frau Vera dreimal in Auslandsquartieren des Unternehmers Manfred Schmidt gratis Urlaub gemacht haben - darunter in Barcelona und in Südfrankreich. Glaeseker war zu diesem Zeitpunkt Niedersachsens Regierungssprecher im Rang eines Staatssekretärs.
Quelle: AFP
Bird schrieb:
am 3. Januar 2012 um 20:50:29
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Pressefreiheit und die CDU
Zum 50. Jahrestag der Spiegelaffäre beweist ein Politiker der CDU erneut, was er von Pressefreiheit hält.
Feierabend Herr Wulff! Es ist Zeit zu gehen. Verschonen Sie uns und unseren Staat mit Ihren Lügengeschichten. Dieser Staat hat einen besseren Präsidenten verdient. Sie können mich auch gerne anrufen...der Anrufbeantworter läuft...
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riskro schrieb:
am 3. Januar 2012 um 16:00:20
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Fair schreibt
Nicht andere versuchen krampfhaft ihn was zu unterstellen, Sie versuchen krampfhaft Entschuldigungsgründe zu finden. Dies
wirkt langsam lächerlich. Er hat Mist gebaut.
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riskro schrieb:
am 3. Januar 2012 um 15:56:53
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man muss auch mal einsehen können
Fair geben Sie auf, Sie retten den Freund nicht mehr. Bevor Sie anderen den Rat geben ihr Gehirn
einzuschalten, sollte Sie selbst davon Gebrauch machen, wenn Sie es denn gefunden haben.
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