06.09.2010, 10:41 Uhr
Randalierer steckten im Schanzenviertel Mülltonnen in Brand, warfen Scheiben ein und griffen Polizisten an (Foto: dpa (Quelle: dpa)
Im Anschluss an ein Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel hat es in der Nacht gewalttätige Ausschreitungen gegeben. Randalierer hätten Polizeibeamte mit Steinen, Flaschen und Böllern beworfen, sagte eine Polizeisprecherin. Elf Beamte und drei "Zivilpersonen" wurden demnach leicht verletzt, insgesamt habe es 42 Festnahmen gegeben.
Hunderte Randalierer waren den Angaben zufolge in Gruppen im Schanzenviertel unterwegs. Sie bewarfen die Scheibe einer Bankfiliale und schlugen die Scheiben von zwei Supermärkten und einem Modegeschäft sowie von zwei Polizeiwagen ein. Auch eine Telefonzelle zerstörten die Randalierer, sie steckten ein Auto in Brand und zündeten Müllsäcke an.
Die Randalierer, unter ihnen zahlreiche Mitglieder der linksautonomen Szene, hätten die Bankfiliale mit Molotow-Cocktails angegriffen, ohne sie jedoch zu beschädigen. Die Polizei ging mit einem Wasserwerfer gegen die Randalierer vor und räumte eine Straße.
Der S-Bahn-Verkehr im Schanzenviertel musste zwischenzeitlich ausgesetzt werden, weil immer wieder Menschen auf die Gleise geklettert seien, um von einer Eisenbahnbrücke aus Beamte mit Flaschen zu bewerfen. Der Einsatz dauerte bis gegen 3.20 Uhr, sagte eine andere Polizeisprecherin. Zusätzlich zu den Festnahmen gab es demnach drei Ingewahrsamnahmen. Außerdem wurden Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Bei den verletzten Zivilisten handele es sich vermutlich um Unbeteiligte.
Im Schanzenviertel waren mehr als 2000 Polizisten im Einsatz. In den vergangenen Jahren kam es nach dem Schanzenfest häufiger zu Ausschreitungen. Die Randalierer setzten dabei Barrikaden in Brand und griffen Polizisten an. Zuletzt waren im Juli und vor einem Jahr zahlreiche Menschen verletzt worden. Das Straßenfest selbst verlief auch in diesem Jahr friedlich.
Quelle: AFP , dpa
Matze schrieb:
am 5. September 2010 um 12:09:26
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@Udo
Das stimmt so nicht. In Frankreich hat man ja gesehen, als dort die Vorstädte brannten, dass es dort ebenso ist wie hier, vllt sogar
noch schlimmer. ABER das Faszinierende im deutschen Fall ist ja, dass diese Dinge mit Ankündigung und mit penetranter Permanenz jedes Jahr vorkommen und nichts dagegen getan wird. Wie gesagt, wenn die rechte Szene JEDES JAHR an der GLEICHEN STELLE zum GLEICHEN ZEITPUNKT ein Straßenfest nutzen würde, um Randale zu machen...da wäre aber sowas von der Teufel los.
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Paulus-Uboot schrieb:
am 5. September 2010 um 12:08:14
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Krawalle in Hamburg
Hotzenplotz hat ganz recht. Die heutige Politik ist der Urheber von solchen Krawallen. Die Merkel greift noch den Sarazin
an, obwohl er recht hat und ebenso in der heutigen Sonntagszeitung die Frau Cora Stephan, deren Artikel " Unsere verlogene Elite" zeugt von Ehrlichkeit und Wissen. Wenn nur ein Politiker mal so ehrlich sein würde---aber Lügen und schmarotzen ist heute an der Tagesordnung. Drum vergesst nicht---die Wahl kommt!!!!!!!!!
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mario schrieb:
am 5. September 2010 um 12:06:00
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Krawalle in HH
mein gott was soll's " sie wollen nur spielen" die polizei und die chaoten
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