29.11.2010, 08:50 Uhr
Hunderte Menschen nahmen bei der Trauerfeier von den zwei Soldaten Abschied, die am Dienstag bei einem nordkoreanischen Artillerieangriff ums Leben sind (Foto: AP)
Bei der Beisetzung der bei einem nordkoreanischen Artillerieangriff getöteten Soldaten, kündigte der Kommandeur der südkoreanischen Marineinfanterie tausendfache Vergeltung an. Es wird erwartet, dass die Spannungen in der Region noch weiter steigen, wenn am Sonntag ein südkoreanisch-amerikanisches Manöver beginnt. Nordkorea nannte die Übung am Samstag eine "unverzeihliche Provokation".
Die Regierung in Pjöngjang drohte abermals mit Vergeltung, sollte nordkoreanisches Gebiet verletzt werden. Dann würde die Hochburg der Feinde in eine See von Feuer verwandelt, hieß es auf der staatlichen Website Uriminzokkiri. China, der engste Verbündete Nordkoreas, rief beide Seite zu Zurückhaltung auf.
Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, erörterte Außenminister Yang Jiechi die Lage auch in einem Telefonat mit seiner US-Kollegin Hillary Clinton. Zuvor hatte sich Peking kritisch zu dem geplanten Manöver im Gelben Meer geäußert.
Nordkorea hatte erst am Freitag nochmals dem Süden mit Angriffen gedroht. Sollte Seoul wie geplant ein gemeinsames Manöver mit den USA nahe der gemeinsamen Seegrenze im Gelben Meer abhalten, stünde die Region am "Rande eines Krieges", hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Mit dem viertägigen Manöver wollen die USA und Südkorea ein Signal der Abschreckung an Nordkorea senden.
Zu dem Manöver wird auch der atomgetriebene Flugzeugträger "USS George Washington" im Gelben Meer erwartet. Das Manöver findet nur rund 110 Kilometer südlich von der Insel Yeonpyeong statt. Die USA haben mehr als 28.000 Soldaten in Südkorea stationiert.
Am Dienstag stand die südkoreanische Insel Yonpyon im Gelben Meer unter Beschuss. Dabei sind zwei Soldaten und zwei Bauarbeiter ums Leben gekommen. Bei der Trauerfeier am Samstag nahmen viele hundert Menschen Abschied. Unter den rund 500 Trauergästen in einem Militärkrankenhaus südlich von Seoul befanden sich neben den Familienangehörigen auch Kameraden, Politiker und ausländische Diplomaten.
Quelle: dapd
Egon schrieb:
am 28. November 2010 um 14:28:04
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Es passiert nichts
Immer diese Drohungen und nichts passiert.
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aes schrieb:
am 28. November 2010 um 09:08:22
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(...)
seit ihr denn bereit eure kinder dorthin zu schicken?
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heron schrieb:
am 27. November 2010 um 16:44:24
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atombombe
Die Bombe in der Hand der irren Kims und ein paar unverbesserliche Stalinisten finden das auch noch gut.Der Welt wäre damit
gedient wenn die Amerikaner die nukleare Kapazität der Kims eleminieren würden und dIe Führungsspitze gleich mit.
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