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Korea-Konflikt: Südkorea beginnt mit Artillerieübungen

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Korea-Konflikt: Südkorea beginnt mit Artillerieübungen

06.12.2010, 12:06 Uhr

Korea-Konflikt: Ein südkoreanischer Hubschrauber kreist während der Manöver nahe der nordkoreanischen Grenze. (Foto: Reuters)

Ein südkoreanischer Hubschrauber kreist während der Manöver nahe der nordkoreanischen Grenze. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Knapp zwei Wochen nach dem Angriff Nordkoreas auf eine Insel im Süden hat die südkoreanische Marine neue Schießübungen an der Küste begonnen. Die mehrtägigen Artillerie-Übungen sollen in 29 Gebieten an der West-, Süd- und Ostküste abgehalten werden, darunter vor einer von fünf grenznahen Inseln im Gelben Meer, wie der Generalstab mitteilte. Ein Militärsprecher beschrieb sie als "Routineübungen". Nordkorea hatte am Wochenende vor den Manövern gewarnt.

Um die Insel Yonpyong im Gelben Meer sollen zunächst noch keine Manöver stattfinden. Sie war am 23. November von der nordkoreanischer Artillerie beschossen worden. Zwei Soldaten und zwei Zivilisen waren dabei getötet worden. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel waren dadurch eskaliert. Südkorea weist den Vorwurf Nordkoreas zurück, das südkoreanische Militär habe während einer Übung zuerst auf nordkoreanisches Seegebiet geschossen.

Südkorea droht mit Kampfjets

Das Manöver soll an rund 30 verschiedenen Orten stattfinden, US-Kriegsschiffe sollen im Laufe der Woche dazu stoßen. Am Sonntag hatte Nordkorea über seine staatlichen Medien gewarnt, dass durch "provokative und wilde Aktionen" Südkoreas die Lage auf der Halbinsel außer Kontrolle geraten könnte.

Südkoreas neuer Verteidigungsminister Kim Kwan Jin hatte das Nachbarland für den Fall einer neuen Aggression gewarnt, dass die südkoreanischen Streitkräfte schnell und kräftig reagieren würden, bis Nordkorea aufgebe. Auch hatte er angekündigt, Südkorea werde bei einem neuen Angriff sofort Kampfjets gegen das Nachbarland einsetzen.

US-Präsident Barack Obama sprach mit dem chinesischen Staatschef Hu Jintao über die Krise auf der koreanischen Halbinsel am Telefon. Obama habe Hu in seinem Anruf aufgefordert, "eine klare Botschaft an Nordkorea auszusenden, dass seine Provokationen nicht hinnehmbar sind", teilte das Weiße Haus mit. Pjöngjang müsse sein "provokatives Verhalten" aufgeben und seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen. Hu rief in dem Gespräch zu einer "rationalen" Reaktion auf die derzeitigen Spannungen zwischen Nordkorea und Südkorea auf, wie das Außenministerium in Peking mitteilte.

Spannungen könnten weiter eskalieren

Hu habe Obama vor einer unkontrollierbaren Eskalation der Spannungen mit Nordkorea gewarnt. "In der derzeitigen Lage ist es sehr wahrscheinlich, dass die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel weiter eskalieren und außer Kontrolle geraten könnten, wenn mit ihnen nicht richtig umgegangen wird", warnte Hu den Angaben zufolge. "Wir brauchen Ruhe, nicht Spannung; Dialog, nicht Konfrontation; Frieden, nicht Krieg", fügte der chinesische Präsident hinzu.

Obama habe Hu gesagt, die USA wollten eng mit China kooperieren, um die koreanische Halbinsel frei von Atomwaffen zu machen, hieß es demnach. Das Telefongespräch war auf amerikanische Initiative hin erfolgt. China hatte sich wiederholt kritisch über die Manöver der USA mit Südkorea und Japan geäußert, die als Reaktion auf den nordkoreanischen Militärschlag auf eine südkoreanische Insel erfolgten.

Der chinesische Vorschlag, dass alle Beteiligten im Rahmen des Sechs-Parteien-Prozesses zu baldigen Krisengesprächen nach Peking kommen sollten, stieß nur auf zurückhaltende Reaktionen. Zur Sechser-Runde gehören Nordkorea, die USA, China, Südkorea, Japan und Russland.

Am Montag wollen die Außenminister der USA, Südkorea und Japan in Washington über eine Nordkorea-Strategie beraten.


Quelle: dpa , dapd , AFP

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Kommentare (12)

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Thema: "Korea-Konflikt: Südkorea beginnt mit Artillerieübungen"

darzbor schrieb: am 6. Dezember 2010 um 20:36:46
(0) (0) "Korea-Konflikt: Südkorea beginnt mit Artillerieübungen"
Mit Kommunisten kann nur aus einer Position der Stärke hearus verhandeln. (Siehe
Ende des kalten Krieges in Europa). Das Regime in NORD-Korea gehört weg. Es scheint auch weg zu wollen, sonst würde es nicht permaneht provozieren. Sollte NK wirklich einen Atomaren Angriff auf SK starten, wird das keine Weltkrieg bedeuten, den die Chinesen werden nicht Atomar gegen die USA vorgehen, wohl aber die USA gegen Nord-Korea.
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Südkorea und die Schweiz schrieb: am 6. Dezember 2010 um 20:26:20
(0) (0) ein Vergleich
Die Schweiz hat ein Gesetz mit Volsabstimmung herausgebracht, wo alle Ausländer das Land verlassen müssen wo straffällig
werden. Vorbild für Europa. Nordkorea hat das verschlafen. Wenn diese Gesetzeslage in Nordkorea gelten würde, lieber Diktator, wäre dein Land leer und wir würden alle an ...........................................................................................................................
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Ich sage, ich kann gut handeln schrieb: am 6. Dezember 2010 um 20:21:33
(0) (0) Süd und Nordkorea
Da kommen zwei unglaubliche Staaten ins Buisness der Grossen. China und Amerika. Was jeder liefert kann sich jeder denken,
Präservative sind es keine, das Land ist ja getrennt. Wenn das los geht wird es so kommen; China liefert die Bodenmunition, Kurtzstreckenraketen und die Sofware, Usa sagt; Wenn wir überall auf der Welt versagen, bekommen die von uns alles, gut bezahlt. Das ist ein moderner Krieg.Und wenn die Amis verlieren, kaufen Sie alle Staatsanleihen auf, nur hat China das tausendfache d
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