27.05.2010, 13:12 Uhr
Südkorea hielt ein großangelegtes Manöver im Gelben Meer ab (Foto: dpa)
Nordkorea hat ein Abkommen, das bewaffnete Auseinandersetzungen an der Seegrenze zu Südkorea verhindern sollte, aufgekündigt. Die nordkoreanischen Streitkräfte teilten mit, die Vereinbarung werde für "vollkommen nichtig erklärt". Sollten südkoreanische Schiffe in die nordkoreanischen Hoheitsgewässer vordringen, würden sie sofort angegriffen, hieß es in der von der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung.
In der Erklärung bekräftigte Pjöngjang zudem seine Absicht, südkoreanischen Arbeitern und Fahrzeugen den Zugang zu der bislang gemeinsam mit Südkorea betriebenen Sonderwirtschaftszone Kaesong zu sperren. Ein entsprechendes Verbot werde geprüft, hieß es. Ein Zeitrahmen ging aus der Mitteilung nicht hervor.
Mit seinen Drohungen reagierte Nordkorea auf ein großangelegtes Manöver der südkoreanischen Marine. Rund zehn Schiffe, darunter ein 3000 Tonnen schwerer Zerstörer und drei Patrouillenschiffe, nahmen an der eintägigen Übung teil, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Militärkreise meldete. Das Manöver wurde vor der Westküstenstadt Taean abgehalten - in deutlicher Entfernung zu der umstrittenen Grenze im Gelben Meer, wo Ende März ein südkoreanisches Kriegsschiff bei einem Torpedoangriff zerstört worden war.
Die Lage auf der geteilten koreanischen Halbinsel ist seit dem Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs "Cheonan" äußerst gespannt. Nach Einschätzung internationaler Ermittler wurde das Schiff durch einen nordkoreanischen Torpedo-Angriff versenkt. Bei dem Unglück kamen 46 Menschen ums Leben.
Die kommunistische Führung in Pjöngjang wies jede Schuld von sich und drohte mit Krieg. Nach Angaben nordkoreanischer Dissidenten versetzte Machthaber Kim Jong Il die Truppen bereits in Alarmbereitschaft.
Südkorea hat wegen des Untergangs seines Kriegsschiffs Handelssanktionen und weitere Strafmaßnahmen gegen Nordkorea eingeleitet. Unter Berufung auf offizielle Vertreter meldete Yonhap, dass die südkoreanische Armee und die 28.500 in Südkorea stationierten US-Soldaten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden seien. Zudem sei die Überwachung des kommunistischen Nordens durch Satelliten und Aufklärungsflugzeuge verstärkt worden.
Die beiden koreanischen Staaten befinden sich formal immer noch im Krieg. Der Koreakrieg 1953 wurde nur mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedensabkommen beendet.
Quelle: AFP , dapd
the fox schrieb:
am 27. Mai 2010 um 19:20:56
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xx
Das totalitäre N-Koreanische Regime schiesst ein S-Koreanisches Schiff ab mit zig toten und hier wird unverfroren und knallhart
anti-amerikanismus betrieben.Schämt euch wer auch immer Ihr seid !
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Rige schrieb:
am 27. Mai 2010 um 19:07:47
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Weldmacht
Korea ist rund 9000km. von uns entfernt Die USA 10000km ,alle solten sich raushalten,in Deutschland wurde es vorgemacht.Korea hat
sehr gebildete Menschen die es ohne Fremteinwirkung lösen wirt.
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Tonkin schrieb:
am 27. Mai 2010 um 18:54:36
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@ Joe Gunslinger
Was schreiben Sie da für einen Unsinn? Es geht hier nicht um Befürwortung eines roten Regimes. Es geht darum, dass die USA
das Übel darstellt, was sie selber den diktatorischen Ländern vorwirft. Sie huldigen einem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das ist im Grunde nicht verkehrt. Verstehen tun Sie aber scheinbar nichts. Im Übrigen sind solche Hetzparaden nicht gerade von intelligenter Natur, hinsichtlich der Tatsache dass das nordkoreanische Volk zigtausende Leben verlieren könnte.
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