04.01.2012, 14:03 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
München/Kreuth (dpa) - In der Wählergunst in Bayern liefern sich die seit Jahrzehnten regierende CSU und die von der SPD geführten Oppositionsparteien derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Nach einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Politikmagazins "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks (BR) könnte die CSU bei der nächsten Landtagswahl im Herbst 2013 wieder knapp die absolute Mehrheit der Parlamentssitze erringen und damit allein regieren. Laut einer zweiten Umfrage der GMS Marktforschung im Auftrag von Sat.1 Bayern lägen dagegen SPD, Grüne und Freie Wähler zusammen knapp vorn.
Laut Infratest dimap kommt die CSU derzeit auf 44 Prozent - etwas mehr als bei der Wahl 2008. Die Oppositionsparteien SPD (21 Prozent), Grüne (14 Prozent) und Freie Wähler (8 Prozent) erhielten zusammen 43 Prozent, wie der BR am Mittwoch berichtete. Die FDP würde mit 3 Prozent ebenso wie die Piratenpartei (4 Prozent) und die Linke (2 Prozent) den Einzug in den Landtag verpassen.
Bei der GMS entschieden sich 42 Prozent der Befragten für die CSU. Die SPD würden derzeit 22 Prozent wählen, die Freien Wähler 9 Prozent und die Grünen 12 Prozent - zusammen kommen die drei Parteien demnach auf 43 Prozent. Die FDP würde auch laut GMS mit 2 Prozent nicht mehr in den Landtag einziehen - dafür aber die Piratenpartei mit 5 Prozent der Stimmen.
CSU-Chef Horst Seehofer spürt durch die Zahlen Rückenwind für die Christsozialen. "Man kann feststellen, dass gegen die CSU in Bayern nicht regiert werden kann", sagte Seehofer vor Beginn der Winterklausur der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth. "Wir sind gut unterwegs. Wir haben ein hohes Maß an Vertrauen in der Bevölkerung." Die Umfrage zeige aber auch, "dass wir uns noch gewaltig anstrengen müssen, um dieses Vertrauen zu verstetigen und wo immer es möglich ist sogar auszubauen".
SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher sagte, die Freude der CSU über die neuen Ergebnisse könne sich jedoch nur in Grenzen halten: "In Wahrheit sind sie meilenweit entfernt von ihren angestrebten 50 Prozent plus X. Ein Franz Josef Strauß würde bei solchen Ergebnissen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen." Die Opposition brauche nur noch einen Prozentpunkt, um vorne zu liegen - und das sei durchaus zu schaffen.
Die FDP zeigte sich enttäuscht von den neuen Befragungen. "Die Umfragezahlen spiegeln die Erfolge der FDP in der Staatsregierung noch nicht wider", teilte Generalsekretärin Miriam Gruß mit.
Quelle: dpa
rgbavaria schrieb:
am 4. Januar 2012 um 19:03:53
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Zweitwohnungssteuer
@gorbi, die Zweitwohnungssteuer wurde im Bayr. Landtag zu einer Zeit beschlossen, als die CSU die absolute Mehrheit
hatte. Den Kommunen wurde das Recht eingeräumt diese zu erheben und wird auch von CSU regierten Gemeinden erhoben. Der wahre verursacher der Zweitwohnungssteuer ist also die CSU.
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gorbi schrieb:
am 4. Januar 2012 um 18:14:02
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CSU gegen Opposition
Als langjähriger SPD-Wähler gibt es bei der nächsten Landtagswahl keine Stimme für diese Partei. Spitzenkandidat Ude
fordert die dritte Startbahn und schröpft Bürger mit der Zweitwohnungssteuer. Habe eine 1-Zimmerwohnung für meine studierenden Kinder gekauft und muss jetzt 2145.- Euro Steuer dafür bezahlen. Nie wieder SPD, denn sozial sind die nicht.
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MichaelM schrieb:
am 4. Januar 2012 um 18:12:33
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Bayern braucht mehr als 44% CSU, damit das schöne Bayern und die Zukunft unserer Kinder,Enkel und Urenkel nicht durch die Streithansl der Links-Allianz (SPDmitrotemGenossenUde+DieLinke+Bündnis90/DieGrünen+sog.FreieWählermitbuntemAllerlei+ Piraten) kaputt
Stellt Euch eine Koalition im Bayerischen Landtag aus der Links-Allianz (SPDmitrotemGenossenUde+DieLinke+Bündnis90/DieGrünen+sog.FreieWählermitbuntemAllerlei+Piraten)vor,katastrophal für Bayern und für die Zukunft unserer Kinder.Streit,Wirrwarr,ewige Diskussionen,Steuergeldverschwendung, Rauschgift, Verschlechterung des
Bildungssystem(bayer. Kinder belegen die besten Plätze bei PISA)wäre die Folge. Wohlstand und Stabilität wählen, mit CSU.
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