13.04.2010, 12:48 Uhr | AFP
In der Demokratischen Republik Kongo sind offenbar acht Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) entführt worden.
Bereits am Donnerstag seien unter anderem ein Schweizer und zwei kongolesische Fahrer in der Provinz Süd-Kivu im Osten des Landes von Anhängern der Mai-Mai-Miliz verschleppt worden, sagte ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation vor Ort.
Demnach halten sich die Entführer mit ihren Geiseln rund 250 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Bukavu auf. Ein IKRK-Mitarbeiter bestätigte die Entführung. Mit den Geiselnehmern werde bereits verhandelt, hieß es. Über die Motive der Tat oder etwaige Lösegeldforderungen wurde hingegen zunächst nichts bekannt. In der Provinz Süd-Kivu sind mehrere Rebellenorganisationen aktiv. Sie gilt als eine der gefährlichsten Regionen im Kongo.
Quelle: AFP
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