23.11.2009, 09:00 Uhr
Gesprengte Brücke im Grenzgebiet: "Schwerwiegender Vorfall" oder Routineangelegenheit? (Foto: dpa)Angesichts der Spannungen im Verhältnis zu Venezuela hat Kolumbien seine Armee in höchste Alarmbereitschaft versetzt und eine Verstärkung der Truppen an der Grenze zum Nachbarland angekündigt. Dies sei nötig, um die Sicherheit der Bürger im Grenzgebiet zu garantieren, sagte Verteidigungsminister Gabriel Silva. Wann und wie viele Soldaten zusätzlich entsandt würden, ist noch unbekannt.
Der Verteidigungsminister betonte, die kolumbianischen Streitkräfte seien darauf vorbereitet, "jedwede Aggression gegen Kolumbien zu verhindern. Die zusätzlichen Soldaten sollten auch Brücken über Grenzflüsse stärker bewachen. erklärte Silva. Am Donnerstag hatte die Regierung in Bogotá scharf auf die Sprengung von zwei Fußgängerbrücken durch das venezolanische Militär protestiert. Venezuelas Präsident Hugo Chávez verteidigte die Aktion. Es habe sich um eine Routineangelegenheit gehandelt, sagte er.
Quelle: AFP , dpa
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