06.07.2010, 13:34 Uhr | mit Material des AAAS und MPI für Biogeochemie
60 Messstationen messen in verschiedenen Ökosystemen der Welt die Atemzüge der Erde (Grafik: Ulrich Weber, MPI für Biogeochemie)
Forscher haben erstmals berechnet, was unser Planet an Kohlendioxid "ein- und ausatmet". Dieser Wert könnte mehr Aufschluss darüber geben, wie der ständige Wandel des Erdklimas zustande kommt und welchen Anteil der Mensch durch seinen hohen CO2-Ausstoß daran hat.
Kohlendioxid entsteht unter anderem bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Experten schätzen, dass dadurch rund sieben Milliarden Tonnen des Treibhausgases zusätzlich in die Atmosphäre gelangen. Wissenschaftler um Christian Beer vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena untersuchten nun, wie viel CO2 die Erdvegetation durch Fotosynthese jährlich absorbiert. Ihr Ergebnis: 123 Milliarden Tonnen Kohlendioxid nehmen die Ökosysteme auf.
In den Tropenwäldern des Planeten sei dabei am meisten CO2 aufgenommen worden, hieß es. Diese sind der Studie zufolge für volle 34 Prozent der Einatmung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre verantwortlich. Savannengebiete machen 26 Prozent der globalen Aufnahme aus. Die Savannen verdanken ihre vergleichsweise wichtige Rolle der riesigen Fläche, über die sie sich ausbreiten. Dagegen nehmen die Regenwälder auf relativ kleinen Flächen besonders viel Kohlendioxid auf, um daraus Biomasse zu produzieren.
Der ebenfalls am Max-Planck-Institut für Biogeochemie tätige Miguel Mahecha stellte gemeinsam mit einem Forscherteam in einer zweiten Studie zudem überraschend fest, dass die Temperatur die CO2-Aufnahme wenig beeinflusst. Die Ökosystematmung reagiere äußerst langsam auf Temperaturschwankungen, hieß es - und das über alle Ökosysteme hinweg. Wenn beispielsweise die Temperatur von einer Woche zur nächsten um zehn Grad steige, setzten Pflanzen und Mikroorganismen Zucker nicht einmal mit doppelter Geschwindigkeit in Kohlendioxid um, so die Forscher.
Bisherige Untersuchungen auf Ebene der Ökosysteme hatten teilweise Beschleunigungen um das Drei- bis Vierfache ergeben - mit einer entsprechend drastischen Prognose für den Treibhauseffekt. Forscher Markus Reichstein: "Besonders alarmistische Szenarien für die Rückkopplung von Erderwärmung und Ökosystematmung erweisen sich damit als unrealistisch."
Die Daten, auf denen die beiden jetzt veröffentlichen Arbeiten basieren, stammen vom Projekt "Fluxnet". Mit einem internationalen Netz von Messstationen werden in verschiedenen Ökosystemen der Welt Langzeitbeobachtungen vorgenommen. Mit hohen Messtürmen über Graslandschaften oder Wäldern zeichnen Forscherteams weltweit die Wasser- und Kohlendioxidkonzentration in der Luft sowie die Windturbulenzen auf. So können sie berechnen, wie viel Kohlendioxid ein bestimmtes Ökosystem aufnimmt und abgibt. Diese Werte setzen sie in Zusammenhang mit dem lokalen Klima und teilen die Erdoberfläche dabei in 50 mal 50 Kilometer große Quadranten ein.
Die globale Primärproduktion ermitteln die Forscher, indem sie die Fotosyntheseraten der einzelnen Ökosysteme anhand von Satellitendaten hochrechnen. Die Satelliten messen, wieviel Lichtenergie die bewachsene Erdoberfläche weltweit absorbiert. Bislang haben Klimaforscher das Wechselspiel von Klima und Fotosynthese beziehungsweise Ökosystematmung hochgerechnet, und zwar auf Basis von Hypothesen. Die "Fluxnet"-Initiative führte diese Daten jetzt erstmals zusammen.
Quelle: t-online.de
marlies schrieb:
am 6. Juli 2010 um 17:46:13
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Fakten
Die hier dargestellten Fakten werden es nicht schaffen die hochgradig infizierten Klimakatastrophenneurotiker zu heilen. Wir alle sind
seit vielen Jahren flächendeckend verdummt und verarscht worden. Von der Politik gutbezahlte Helfer, fanden sich in diversen Instituten um den wissenschaftlich angehauchten Mist glaubwürdig unters Volk zu pflügen. Den sie dann mal am Hacken haben, der läßt sich so schnell nicht mehr davon abbringen. Ähnlich wie die Sektenfänger verblöden sie die Massen.
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Hans Schöpper schrieb:
am 6. Juli 2010 um 17:30:04
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Klimalüge
Nun bestätigt sich, dass die US-Finanzmafia (die hinter dem sogenannen "Weltklimarat" steht), die Lüge der angeblich drohenden
Klimakatastrophe erfunden hat um ein Jahrhundertgeschäft zu machen. Manipuliierte Angst als Mittel zur globalen Macht. Und Merkel, Sarkozy u.Konsorten machen dabei mit, weil sie mit diesem Instrument ihre Völker abzocken können. Leute wacht endlich auf ! Merkel, die unseren Staat nicht im Griff hat, will das Weltklima retten - Lachhaft. Jagt sie endlich davon.
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Hans Schöpper schrieb:
am 6. Juli 2010 um 17:27:13
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Klimalüge
Nun bestätigt sich, dass die US-Finanzmafia (die hinter dem sogenannen "Weltklimarat" steht), die Lüge der angeblich drohenden
Klimakatastrophe erfunden hat um ein Jahrhundertgeschäft zu machen. Manipuliierte Angst als Mittel zur globalen Macht. Und Merkel, Sarkozy u.Konsorten machen dabei mit, weil sie mit diesem Instrument ihre Völker abzocken können. Leute wacht endlich auf ! Merkel, die unseren Staat nicht im Griff hat, will das Weltklima retten - Lachhaft. Jagt sie endlich davon.
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