18.01.2012, 13:10 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
München (dpa) - Die langjährige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, ist gegen eine Veröffentlichung des Hitler-Buches "Mein Kampf".
"Es handelt sich um eine der übelsten Hetzschriften, die in diesem Land je verfasst worden ist", erklärte die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Bei dem Plan des britischen Verlegers Peter McGee, kommentierte Auszüge aus dem Pamphlet von Adolf Hitler als Broschüre in seiner historischen Wochenzeitung "Zeitungszeugen" zu veröffentlichen, geht es ihrer Ansicht nach ums Geld. "Ich habe Verständnis für das Ansinnen, das bisweilen mystifizierte Werk zu entzaubern. Aber bei dem Projekt von McGee geht es letztlich auch ums Geschäft", sagte sie.
Sie vertraue auf die Urteilskraft der Menschen, sagte Knobloch. "Aber jenes Buch verdient dieses hohe Maß an Aufmerksamkeit nicht. Wüssten wir nicht um die grauenvolle Nachgeschichte, es wäre nichts weiter als eine mies verfasste, beinahe peinliche Mischung aus Biografie, Bekenntnis und Agenda."
Quelle: dpa
bürger schrieb:
am 18. Januar 2012 um 14:14:52
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knobloch
muss diese seite eigentlich immerr zu allem ihren senf dazugeben?
können wir eigentlich noch irgend etwas zu tun das dieser ecke
nicht gefällt;
mich kotzen diese grosschnauzen langsam aber sicher an!
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reini schrieb:
am 18. Januar 2012 um 13:24:57
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Knobloch
Auf der einen Seite hat Fr.Knobloch 100%ig Recht.Ich gebe aber zu Bedenken das auch das Buch ein Teil der Geschichte ist.Auch wenn
diese Zeit und deren Akteure absolut zu Verurteilen und sind. Man könnte sich doch einigen Volksverhetzende Stellen nicht zu Drucken oder zu Schwärzen.
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