21.12.2007, 17:07 Uhr
Gletscher in der tibetischen Provinz Qinghai (Quelle: dpa)Wegen des Klimawandels haben einige der gewaltigen Gletscher in China in den vergangenen fünf Jahren rund ein Fünftel ihres Umfangs verloren. Um 18 Prozent schrumpften nach Erkenntnissen von Experten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften zwei in der nordwestlichen Region Xingjiang sowie ein auf der Hochebene Tibets gelegener Gletscher am Oberlauf des Brahmaputra.
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Hintergründe zum Klimawandel (Montage: T-Online)7,4 Prozent in nur fünf Jahren
Insgesamt waren demnach auf einer Fläche von 20.000 Quadratkilometern durchschnittlich 7,4 Prozent weniger Eis als noch vor fünf Jahren. Es sei ein "dringliches Erfordernis" die Veränderungen der Gletscheroberflächen zu beobachten, sagten die Forscher, deren Studie am Freitag vom staatlichen Magazin "Caijing" veröffentlicht wurde.
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Bis 2100 alle Gletscher geschmolzen?
Einer der bedeutendsten Gletscherforscher Chinas, Yao Tangdong, hatte im vergangenen Jahr vor einer ökologischen Katastrophe in Tibet gewarnt. Wenn nicht bald Gegenmaßnahmen ergriffen würden, könnten die meisten Gletscher der Region bis 2100 geschmolzen sein.
Quelle: AFP
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