19.11.2010, 08:45 Uhr
Auch die deutsche Ostseeküste ist massiv vom Klimawandel betroffen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Wissenschaftler haben den ersten umfassenden Bericht über den Zustand der Weltmeere, den "World Ocean Review", veröffentlicht. Demnach wird der Klimawandel weltweit ganze Küstenstriche unbewohnbar machen.
Auch die deutschen Küsten von Nord- und Ostsee könnten nur mit erheblichem finanziellem Aufwand vor den Folgen der Erderwärmung und dem damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels bewahrt werden.
Mehr als 40 Forscher der Vereinigung "Ozean der Zukunft" erstellten zusammen mit dem Initiator Nikolaus Gelpke diese Wissenssammlung. "Der 'World Ocean Review' ermöglicht es, die Komplexität und Brisanz des Zustandes unserer Ozeane zu verstehen", sagte Gelpke.
Den Informationen auf der dazu gehörigen Webseite zufolge ist der Meeresspiegel seit der letzten Eiszeit um etwa 125 Meter gestiegen. Allein in den letzten zehn Jahren stieg er um "beachtliche" 3,2 Zentimeter. "Das hat auch natürliche Ursachen. Der durch den Menschen verursachte Treibhauseffekt aber verstärkt diesen Prozess", heißt es dort.
In ganz Europa werden etwa 13 Millionen Menschen von dem Anstieg des Meeresspiegels bedroht sein, schätzen die Wissenschaftler. "Die Folgen wären unter anderem hohe Kosten für Küstenschutzmaßnahmen. In Extremfällen könnten Umsiedlungsmaßnahmen notwendig werden."
Schon heute lägen einige dicht besiedelte Gebiete in den Niederlanden, England, Deutschland und Italien unterhalb des normalen Flutwasserstands. "Diese Gebiete wären ohne Küstenschutzmaßnahmen also bereits überflutet." Weltweit seien vor allem Bangladesch und Vietnam bedroht.
Aus diesem Grund müssten sich die Menschen langfristig von den Küsten zurückziehen oder stärker an das Vorrücken des Meeres anpassen. Eine Möglichkeit hierfür wären sogenannte schwimmende Siedlungen. Diese bestehen aus amphibischen Häusern, die an Pfosten verankert sind und auf Hochwasser flexibel reagieren.
Der Bericht über die Meere steht unter www.worldoceanreview.com zum kostenlosen Download bereit. Darin geht es auch um die Frage, welchen Nutzen die Medizin aus den Ozeanen ziehen kann. "Er klagt zudem die zunehmende Verschmutzung der Meere und die verfehlte Fischereipolitik an", sagte der Sprecher der Kieler Wissenschafts-Vereinigung "Ozean der Zukunft", Martin Visbeck. Weitere Themen seien Energie und die Meere als Transportwege.
Quelle: dpa
Erbse schrieb:
am 18. November 2010 um 21:42:53
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Steigende Wasser
Ostfriesland geht also doch noch unter. Heerscharen wandern nach Süden - aber da ist es noch viel wärmer.
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Nachdenkender schrieb:
am 18. November 2010 um 20:59:48
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Meeresliebhaber
hallo Meeresliebhaber,
Deine Birne scheint wohl schon überflutet, sonst hätte Dir Dein Kommentar
nicht einfallen können!!!!
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Wissenschaftler schrieb:
am 18. November 2010 um 20:58:43
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Da haben Kollegen wieder mal Unfug produziert
Seit 30 Jahren.ist festzustellen, dass das Mittelmeer stark Wasser verliert.Der Spiegel des
Toten Meeres sank seitdem um 21 Meter, weil aus dem Atlantik weniger Wasser nachfließt.Die Panikmache vom Meeresanstieg durch Gletscherschmelze ist gemeingefährlich. Übrigens Treibhausschutzmaßnahmen sind kontraproduktiv u.fördern die Klimaerwärmung.Klimaschutz verarmt die Bürger u.ist völlig nutzlos.Mittels Gehirnwäsche hat man den CO-2-Schwindel in die Köpfe der hilflosen Bürger gehämmert.Terror ist das
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