21.06.2010, 09:11 Uhr | rpr, t-online
Mit der Klimaerwärmung verschieben sich auch die Baumgrenzen - und zwar weltweit (Foto: Imago)
Weltweit beobachten Klimaforscher derzeit ein interessantes Phänomen: Mit steigenden Temperaturen verschieben sich die Baumgrenzen nach oben, auch in Regionen, die von der Klimaerwärmung gar nicht so stark betroffen sind. Und noch ein anderes Phänomen verwundert die Forscher: Die Bäume orientieren sich nicht an den Sommer- sondern an den Wintertemperaturen.
In 170 Regionen auf verschiedenen Kontinenten werden seit über hundert Jahren Daten zur Ausbreitung der Bäume erhoben. Diese Daten bilden die Grundlage für die Untersuchung, die Forscher um Melanie Harsch vom Institut für Klimaschutz der Lincoln University in Neuseeland für einen Vergleich benutzten. Die Ergebnisse veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift "Ecology Letters". In mehr als der Hälfte der 170 Regionen beobachteten die Forscher, dass die Bäume sich langsam bergaufwärts ausbreiten. Nur in drei Regionen weltweit zogen sich die Bäume nach unten zurück.
Baumgrenzen formen sich immer dann, wenn die Bedingungen für das Überleben der Pflanzen zu hart werden. Innerhalb weniger Höhenmeter schwankt die Temperatur so stark, dass die Bäume an einer bestimmten Stelle halt machen und sich nicht weiter nach oben ausbreiten. So entstehen die charakteristischen Baumgrenzen, oberhalb derer nur noch niedrige Pflanzen die Berge besiedeln.
Da es in vielen Bergregionen vor allem im Sommer wärmer ist als früher, erwarteten die Forscher überall eine Veränderung der Baumgrenzen nach oben. "Wir dachten, jahreszeitlich bedingte Temperaturschwankungen hätten einen großen Einfluss auf das Wachstum", erklärte Melanie Harsch in einem Interview mit der BBC. Doch die Bäume machten den Forschern einen Strich durch die Rechnung: Die jahreszeitlichen Schwankungen spielen anscheinend kaum eine Rolle. Entscheidend scheint allein die winterliche Temperatur zu sein. Nur dort, wo die Klimaerwärmung für ständig wärmere Wintertemperaturen sorgt, steigt die Baumgrenze an.
Quelle: t-online.de
elkber51 schrieb:
am 19. Juni 2010 um 16:32:09
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Klimawandel wandert die Nerven hoch
Klimawandel, das ist eine der größten Gelddruckmaschinen der Welt. Alles Quatsch!! Klimawandel gibt es
seit Anbegin der Erde. Und das wird sich auch nicht ändern. Und wo steht denn geschrieben, dass der Temperaturwert, den die sogenannten Wissenschaftler vorgeben überhaupt die Wohfühltemperatur der Erde ist? Die war ja schon des öfteren und längerem in ganz anderen Regionen. Also Leute laßt euch nicht ver- und vorführen, denn sie wollen alle nur Geld, Geld euer Geld.
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Wurzelsepp schrieb:
am 19. Juni 2010 um 16:30:53
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Baumgrenze
Um zu dieser Erkenntnis zu kommen bedarf es keiner akademischen Halbweltbildung. Dieses "Phänomen" haben mir meine Großeltern
schon vor dem Krieg erklärt. Und dass sich Pflanzen wie Tiere in ihrem Lebenshabitus an Niedrigtemperaturen orientieren, ist ebenso einleuchtend. Zwiebelprinzip - wenn es mir zu warm wird ziehe ich mich aus. Gegen die Kälte bin ich so oder so gewappnet. Demnächst stellen diese high payed Pipes ganz überraschend fest, dass auch Nachts die Sonne scheint.
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Purzel Baum schrieb:
am 19. Juni 2010 um 16:30:30
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Wanderung
....es geht bergauf!!!
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