30.11.2009, 08:50 Uhr
Der Regenwald im Amazonas-Gebiet wird Stück für Stück vom Menschen zerstört - für seine Rettung ist viel Geld nötig (Foto: imago)Die Amazonas-Staaten haben die Industrieländer aufgefordert, für den Schutz des Regenwaldes zu bezahlen. Sie seien entschlossen, den Amazonas zu schützen und dessen Ressourcen nachhaltig zu nutzen, betonten die Anrainer-Länder in einer gemeinsamen Erklärung. Dazu brauche es aber eine angemessene finanzielle und technische Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.
Die Länder stimmten zudem ihre Position vor der UN-Weltklimakonferenz in Kopenhagen ab und forderten die Industriestaaten auf, die armen Länder mit 0,5 bis einem Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.
Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, der zu dem Treffen in der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Amazonas eingeladen hatte, forderte für den Schutz des Regenwaldes einen finanziellen Ausgleich der Industriestaaten: Schließlich "haben wir unsere Wälder nicht zerstört, wie sie es mit ihren vor hundert Jahren gemacht haben". Die reichen Staaten könnten von den Bewohnern der Amazonas-Region nicht verlangen, dass sie für den Schutz des Regenwaldes hungerten, sagte Lula, der zudem bestätigte, dass er zum Klimagipfel in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen reisen will.
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An dem Treffen nahmen neben Brasilien auch Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Surinam, Guyana und Frankreich für das südamerikanische Übersee-Department Französisch-Guayana teil. Der nach Manaus gereiste französische Staatschef Nicolas Sarkozy schlug vor, dass in den kommenden drei Jahren ein Fünftel der Kredite, die für den Kampf gegen den Klimawandel an die Entwicklungsländer vergeben werden, in den Schutz von Wäldern investiert werden.
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In ihrer gemeinsamen Erklärung forderten die Amazonas-Länder die Industriestaaten auf, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen "entsprechend ihrer historischen Verantwortung bedeutend zu verringern". Sarkozy und Lula, die ihre Position für den Gipfel in Kopenhagen bereits vor dem Treffen in Manaus abgestimmt hatten, begrüßten, dass die USA und China in den vergangenen Tagen erstmals konkrete Zielmarken für eine Reduktion von Treibhausgasen genannt hatten. Brasilien selbst, der weltweit viertgrößte Produzent von Klimagasen, will in Kopenhagen eine Reduzierung seiner Emissionen von 36 bis 39 Prozent bis 2020 anbieten.
Bei dem UN-Klimagipfel vom 7. bis zum 18. Dezember in Kopenhagen soll ein neues Welt-Klimaabkommen ausgehandelt werden, da das derzeit geltende Klimaschutz-Protokoll von Kyoto 2012 ausläuft. Unsicher ist jedoch, ob es bei dem Treffen wirklich zu einem grundlegenden Erfolg kommt.
Quelle: dpa , AFP
lilly schrieb:
am 24. August 2011 um 09:55:49
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Amazona Schutz
der mensch ist unersättlich im zerstören was mir nicht gehören.er kam nahm u.nimmt immer noch.die profitgeilen investoren
gehören alle satt bestraft.da liegt der punkt denn zu viele sind daran beteiligt+jedem wird geld versprochen.die einheimischen zerstören ihr eigenes erbgut für die ausländischen investor u.die sagen dann später wir waren daran nicht beteiligt,jeder entzieht sich seiner verantwortung der natur+umwelt bald wird alles vollends zerstört sein dann wird das dumm gierige volk zufrie
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Matto schrieb:
am 18. August 2011 um 13:24:10
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Holzaktien
Wer Holzaktien kauft, will doch eigentlich nur Gewinne machen.
Diese ständig steigenden Gewinnerwartungen können nur zu Lasten
der vorhandenen Bestände gehen. Niemand von den Aktionären wird
vielleicht 100 Jahre auf seinen Profit warten können.
Holzaktien sollten weltweit untersagt werden!!!!!!!
Irgendwann werden die Menschen mit ihrer Raffgier die Erde noch unbewohnbar mache!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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wissender schrieb:
am 13. März 2011 um 16:57:45
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Amazonas-abholzung
Zum Schutz des Regenwaldes ist kein weiteres Geld notw.,nur eine Wirtschaft,die nicht auf den verstärkten Anbau von
Biospritausgangstoffen ausgelegt ist. Auch der gepl. Bau eines Staudammes trägt nicht zur Erhaltung des Regenwaldes bei.Seltsamerweise machen alle Entwicklungsländer die Einsparung von CO²-Ausstoß vom Geld der Industrienationen abhängig.Wir benötigen dieses jedoch selbst,um Umweltschutzmaßnahmen durchführen zu können. Auch unsere Anlagen veralten und sind nicht mehr auf dem neusten
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