18.03.2010, 08:37 Uhr | dpa, t-online.de
Die Karte zeigt die Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel auf der Nordhalbkugel im Winter 2009/2010 (Grafik: Meteomedia)
Ist in Deutschland vom ausklingenden Winter die Rede, denken viele Menschen an klirrende Kälte, meterhohe Schneeverwehungen und zugefrorene Seen. Doch der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf stellt fest, dass es sich - bezogen auf die gesamte Nordhalbkugel - um den zweitwärmsten Winter seit Beginn der Messungen im Jahr 1880 handelt.
Das berichtet der Wissenschaftler in einem Beitrag für das Wissenschaftsblog "WissensLogs". Dabei bezieht er sich auf Daten der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA.
Wenn Meteorologen und Klimaforscher vom Winter sprechen, dann bezeichnen sie damit die Monate Dezember, Januar und Februar. Aus Sicht der Wetterexperten hat der Frühling also schon begonnen, wenngleich der kalendarische Frühling erst am kommenden Wochenende anfängt. "Blickt man zurück auf die Temperaturen der letzten drei Wintermonate in Europa und vergleicht sie mit dem langjährigen Mittel von 1951 bis 1980, so ergibt sich eine Abweichung von etwa 0,2 bis einem Grad nach unten", erläutert Sven Plöger vom Wetterdienst Meteomedia. Der Winter 2009/2010 war in Europa also deutlich kälter als üblich. Gleiches gilt auch für den Mittleren Westen der USA und die Osthälfte Russlands. Soweit stimmen also die Daten der Meteorologen und das "erlebte Wetter" in diesen Regionen überein, so Plöger.
Dafür war es in anderen Regionen der Nordhalbkugel viel zu warm: Im Norden Kanadas, in Grönland und in der Nordpolarregion bis zu vier Grad. In Nordafrika und in weiten Teilen Südostasiens war es immerhin noch zwei Grad wärmer. "Schmeißt man alle Werte des letzten Winters auf der Nordhalbkugel zusammen und mittelt die Werte, dann ergibt sich eine Abweichung von 0,66 Grad - und zwar nach oben", sagt Plöger.
Zum Vergleich: Die bislang wärmste Wintersaison war die der Jahre 2006/2007. Damals war es auf der Nordhalbkugel im Mittel 0,73 Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Platz drei belegen die Jahre 2001/2002 mit 0,64 Grad. "Auffällig ist die Häufung sehr warmer Wintermonate in der ersten Dekade unseres Jahrhunderts", erklärt Plöger, "wir bewegen uns bei den Temperaturen auf einem sehr hohen Niveau".
"Die Wahrnehmung bei den Menschen ist derzeit aber eine andere", sagt Plöger. Weil die dicht besiedelten Regionen Nordamerikas und Europas zuletzt unter Kälte und Schneefall litten, spielte das in den Medien eine größere Rolle als der zu warme Winter im dünn besiedelten Kanada oder Grönland. Das Argument: "Der kalte Winter in Europa widerlege die These von der globalen Erwärmung" sei demnach Unsinn.
dpa, t-online.de
ms schrieb:
am 18. März 2010 um 12:11:15
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Statistik
Man sucht sich eben immer genau die Statistik die einem am besten ins Konzept passt. Zu jeder Erwärmungs-Statistik gibt's eine
Abkühlungs- und eine Stagnations-Statistik. Es hängt immer nur von den betrachteten Orten und Zeitspannen, ja sogar den beachteten Parametern ab. Selbst die Auswahl der Messstationen im Gebiet und ihre Gewichtungen spielen ne Rolle. An manchen Orten dieser Welt wachsen sogar die Gletscher.
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SET schrieb:
am 18. März 2010 um 10:50:49
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@XXXXX
Ob es das gibt oder nicht, es ist trotzdem gut umweltbewusst zu leben.
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XXXXX schrieb:
am 18. März 2010 um 10:19:11
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Betrug um Wirtschaft anzukurbeln
Das ist das gleiche, wie es mit "Schweinegrippevirrus", es ist nur ein Betrug um Menschen dazu bringen, dass
sie mehr für irgendwelchen neue Technologie Geld auszugeben werden. es gibt keine Erderwährmung
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