14.11.2011, 18:13 Uhr
Der renommierte Klimaforscher Mojib Latif hat vor Dürre und extremer Hitze in Deutschland durch den Klimawandel gewarnt. Ein neuer UN-Bericht hält eine Erderwärmung von vier bis fünf Grad bis zum Jahr 2100 für möglich. Bewahrheitete sich diese Prognose, seien im Süden und Osten Deutschlands Tagestemperaturen von fast 50 Grad möglich, sagte der Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel im Deutschlandradio Kultur.
Eine solche Temperatur sei eine "gigantische Herausforderung" für die Infrastruktur. Wenn es sehr lange trocken und heiß sei, führten die Flüsse irgendwann kein Wasser mehr. Als Konsequenz daraus könnten etwa Kraftwerke nicht mehr gekühlt werden.
"Unser ganzes Leben könnte total auf den Kopf gestellt werden", warnte Latif. Der Klimawandel werde völlig unterschätzt, die Bedrohung nicht wahrgenommen.
Schon eine Erwärmung um nur zwei Grad, so Latif, würde den Menschen Temperaturen bescheren, die sie so in ihrer Geschichte noch nicht erlebt hätten.
"Jede Warmzeit der vergangenen ein bis zwei Millionen Jahre würde in den Schatten gestellt", erklärte Latif. Es könne auch in Deutschland, vor allem im Osten, zu länger anhaltenden Dürrephasen kommen.
Laut Deutschlandradio Kultur geht der "Sonderbericht Extremwetter", den der UN-Klimarat am 18. November in Uganda vorstellen will, von einer Erwärmung der Erde in den nächsten 90 Jahren zwischen bestenfalls zwei und möglicherweise sogar vier bis fünf Grad aus.
Viele der über 2600 Gletscherseen drohen überzulaufen. Heftige Überschwemmungen wären die Folge. Jetzt soll ein Warnsystem helfen. zum Video
Der Bericht sagt zudem eine deutliche Zunahme extremer Wetterlagen wie Starkregen und heftige Stürme voraus. "Die Trends, die wir heute (schon) sehen, werden sich fortsetzen", sagte Latif.
Quelle: AFP , t-online.de
lere schrieb:
am 14. November 2011 um 19:47:41
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Latif
Wieder ein selbsternannter Experte. Solche Typen haben wir doch zu genüge.
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Neandertaler schrieb:
am 14. November 2011 um 19:45:44
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Forschung im Zwielicht
Es gibt Wissenschaften, die ihre Jünger zwingt Szenarien zu entwerfen, Hypothesen aufzustellen, Hochrechnungen und
Modellrechnungen mit vielen unbekannten Parametern durchzuführen und gleichzeitig noch Forschungsgelder zu beantragen. Wenn nun nicht hin und wieder ein wissenschaftlicher Beitrag mit Hinweis auf globale Gefahren für Mensch und Umwelt publiziert wird, bleibt weitere monetäre Förderung über die entsprechenden Forschungsgesellschaften sehr kümmerlich.
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Klimaforschung schrieb:
am 14. November 2011 um 19:45:21
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Apocalypse now
Da sind sie wieder die Vorboten des des apokalyptischen Untergangs den Dürer schon vorausgesagt hatte.Ich komme mir bei
diesen Diskussionen immer vor,als wenn die Zeugen Jehovas an der Wohnungssprechanlage vom Weltuntergang mir was vorsäuseln.Hört auf sich über sowas den Kopf heiß zu reden.Bei der Profitgier nimmt jeder alle Gefahren in Kauf,an die Umwelt wird ganz zum Schluß gedacht.Immer nach dem Motto,nach uns die Sintflut
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