10.02.2012, 13:43 Uhr
"Versklavt": Orcas in einem Wasserpark. (Quelle: dpa)
Eine Klage, die Tierschützer stellvertretend für fünf Orcawale eingereicht hatten, ist von einem Richter in Kalifornien verworfen worden.
Mit der in San Diego vorgebrachten Klage wollten die Tierschützer prüfen lassen, ob das in der US-Verfassung festgeschriebene Verbot der Sklaverei auch für Meeressäuger gilt. Bundesrichter Jeffrey Miller befand jedoch, dass sich der Anti-Sklaverei-Paragraf nur auf Menschen bezieht, berichteten US-Medien am Donnerstag.
Mit ihrer Klage wollten der amerikanische Tierschutzverband PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) sowie mehrere Meeressäuger-Experten und ehemalige Trainer von Walen die Freilassung von Tieren aus dem Erlebnispark "Seaworld" erwirken.
Trotz der Abfuhr vor Gericht sprach PETA am Donnerstag von einem "historischen" ersten Schritt im Kampf für die Rechte von Orcas, mit dem Ziel, dass einmal "alle Tiere von der Versklavung für menschliche Unterhaltung" frei sein werden.
Die Tierschützer waren im Namen der "Seaworld"-Wale Tilikum, Katina, Kasatka, Ulises und Corky vor Gericht gezogen. Die Tiere müssten in kleinen Becken leben und täglich in den Freizeitparks des Unternehmens in Kalifornien und Florida auftreten, machte PETA geltend.
Quelle: dpa
amenemhet3 schrieb:
am 10. Februar 2012 um 17:17:29
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Seaworld
Die Menschen, welche Tiere im Allgemeinen fangen, töten usw. sind ja nicht alleine Schuld. Wie alles im Kapitalismus ist das eine
Sache von Angebot und Nachfrage. Wenn in Seaworld niemand die Shows besucht, dann fängt auch niemand Orcas. Wenn Menschen kein Walfleisch mehr essen, jagt niemand Wale. Diese Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen. Wir alle sind auf die eine oder andere Weise an der Ausbeutung des Planeten beteiligt. Denn wer will schon mit der Keule sein Abendessen im Busch jagen.
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Nemesis schrieb:
am 10. Februar 2012 um 14:48:54
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Tierschutz
Ich schreibe es hier nochmal,Tierschutz ja, aber trotz allem geht der Mensch immer noch vor diesem. Ich war selber jahrelang im
Tierschutzverein als Tierkontrolleur und habe dabei Menschen kennen gelernt die richtiger und gewollter Weise Tierquällerei gemeldet haben. Aber was ist mit gequällten Kindern die geprügelt werden oder sonst wie vernachlässigt? Da schauen viele Menschen dann leider weg,könnte ja Unannehmlichkeiten geben
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Tiere sind Mitgeschöpfe schrieb:
am 10. Februar 2012 um 14:16:30
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M
Natürlich werden Tiere auf viele Arten gequält, das stimmt leider schon. Aber man kann selbst auch etwas dagegen tun, z.B. auf Fleisch,
Wolle, Seide, Leder, Pelz und Angora verzichten, Eier nur aus Freilandhaltung kaufen. Creme und Make-Up von Firmen, die keine Tierversuche durchführen (Reformhaus). Waren aus fairem Handel. Ich habe auch versucht, vegan zu leben, aber das konnte ich nicht durchhalten; auch fällt mir schwer, auf Fisch zu verzichten.
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