15.09.2010, 15:41 Uhr
Unzensiert veröffentlichte Fotos der Angeklagten waren der Anlass für die Entgleisungen einer Schöffin (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Einer der bundesweit größten Kinderporno-Prozesse ist geplatzt. Das Landgericht Darmstadt gab dem Befangenheitsantrag eines Verteidigers gegen eine Schöffin statt.
Der Verteidiger des 44-jährigen Roger H. aus Mönchengladbach hatte am Dienstag Äußerungen einer Schöffin vom selben Tag moniert, weil sie aus seiner Sicht gegen seinen Mandanten voreingenommen war.
Weil die "Bild"-Zeitung zum Prozessauftakt nicht unkenntlich gemachte Fotos aller Angeklagten abgedruckt hatte, sei sein Mandant im Gefängnis Repressalien ausgesetzt, erklärte der Anwalt den Richtern. "Wo sind wir denn?", fragte daraufhin die Schöffin. Sie fuhr fort: "In einem Pädophilenprozess. Die haben Straftaten begangen." Der Anwalt zweifelte danach an der Unvoreingenommenheit der Frau.
Der Vorsitzende Richter Jens Aßling gab dem Anwalt nun ohne weitere Begründung Recht und setzte den Neubeginn des Verfahrens für den 30. September an. Auch die mehr als 160 Seiten dicke Anklageschrift wird dann erneut verlesen. Die Schöffin erklärte dazu, sie habe die Sätze zwar gesagt, aber in diesem Zusammenhang so nicht gemeint. Damit sich der Prozess nicht zu sehr verzögert, sollen die bis Mitte Dezember angesetzten Verhandlungstermine beibehalten werden, teilte das Gericht mit.
Die zwischen 30 und 58 Jahre alten Männer aus verschiedenen Bundesländern sind angeklagt, als Drahtzieher eines international operierenden Kinderporno-Rings streng abgeschottete Treffpunkte im Internet organisiert zu haben. Sie sollen vor allem zwischen 2006 und 2009 über 100.000 Sexdateien aus dem Internet heruntergeladen haben. Dabei soll es auch um den Missbrauch von Säuglingen gegangen sein.
Einige Angeklagte haben die Taten in den ersten Verhandlungstagen bereits gestanden, darunter ein Mann aus dem hessischen Wald-Michelbach. Er ist nicht nur wegen Kinderpornografie, sondern zudem wegen Vergewaltigung angeklagt. Während des Prozesses entschuldigte er sich bei einem seiner Opfer. Die heute 19 Jahre alte Frau trat als Nebenklägerin auf.
Quelle: dapd , dpa
splotbag schrieb:
am 15. September 2010 um 19:03:47
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Kinderpornographi
egal Wer..ob Lehrer oder Pfarrer, ob Politiker oder Ehrenbürger, ob Reich oder Arm....keinem kann man trauen..ich schlage
vor, dass dafür ausschließlich Frauen eingesetzt werden...die klären das mit Sicherheit auf....ich bin sowas von angewidert
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Didi schrieb:
am 15. September 2010 um 18:53:44
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KASTRIEREN!
Ich sag' nur: diese perverse Typen gehören kastriert!!!!
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Jennyswelt69 schrieb:
am 15. September 2010 um 18:28:23
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Lachhaft
Sorry aber wer ein Herz im Leib hat der ist bei sowas immer befangen. Dieses Leid der Kinder lässt wohl keinen Kalt nur
KINDERSCHÄNDER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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