07.11.2011, 12:23 Uhr
Nach Schätzungen des Familienministeriums müssen bis 2013 noch über 200.000 Kitaplätze geschaffen werden (Quelle: ddp)
Die westdeutschen Bundesländer werden 2013 voraussichtlich nicht jedem dritten Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz anbieten können. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf amtliche Statistiken der Länder.
Im März 2011 habe es nur für knapp zwanzig Prozent der Kleinkinder einen Platz in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter gegeben.
Ab August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Betreuung ihrer ein- bis dreijährigen Kinder. Bund und Länder haben eine Betreuungsquote von 35 Prozent vereinbart. Der Bund versprach den Ländern, dafür bis zum Jahr 2013 insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.
Das Blatt schrieb, das Tempo des Ausbaus lasse nicht erwarten, dass dieses Ziel erreicht werde. In Nordrhein-Westfalen gab es der Zeitung zufolge im März 2011 nur für 15,9 Prozent aller Ein- bis Dreijährigen einen Betreuungsplatz.
Dagegen gelang es Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr, die Betreuungsquote von 20 auf fast 25 Prozent zu steigern. In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein lagen die Quoten im März 2011 bei etwa 20 Prozent.
FamilienministerinKristina Schröder appelliert an die Länder, mehr für den Ausbau der Kindertagesbetreuung zu tun. "Ich verstehe die Länder nicht, das Bundesgeld ist da, und die Zeit drängt", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Von 2,15 Milliarden Euro, die der Bund bis 2013 bereitgestellt habe, seien bis Oktober erst 1,24 Milliarden Euro abgerufen worden.
Um von 2013 an Kindern über einem Alter von einem Jahr einen Betreuungsplatz garantieren zu können, müssen nach Schätzungen des Familienministeriums noch über 200.000 neue Kitaplätze geschaffen werden, berichtete der "Spiegel".
Quelle: dapd , dpa
Nachrechner schrieb:
am 7. November 2011 um 17:45:15
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"Der Bund versprach den Ländern, dafür bis zum Jahr 2013 insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen."
Fr. Merkel, die
Kinder & ihre Eltern werden es ihnen danken. - Bis genau vor der Bundestagswahl '09 hatten sie doch noch so inbrünstig-pastoral bzw. geschäftsmässig-abgekartet fabuliert, die "Kinder" seien doch "unsere Zukunft". - Die dafür versprochenen, lächerlichen 4 Milliarden fielen bei den anderen, inzwischen in Griechenland usw. versenkten eher ca. 1000 deutschen Milliarden nun wahrlich nicht ins Gewicht !
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censor schrieb:
am 7. November 2011 um 17:38:22
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Frauen sollten selbst wählen
Es geht hier nicht um die Frage, ob eine Mutter hinter den Herd oder an den Schreibtisch gehört bzw. ob
häusliche oder Kita-Betreuung besser für ein Kind ist. Jede Frau sollte das Recht haben, selbst wählen zu können, wie sie sich im Fall der Mutterschaft entscheidet. Bei fehlendem Kita-Platz hat sie diese Wahl nicht.
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Meinung schrieb:
am 7. November 2011 um 17:35:31
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Polit Verbrecher
die letzten Zahlen der Demographischen Katastrophe die sich in Deutschland zusammenbraut -- sprechen für sich -- aber das
Pack was an der Macht ist tut nix dagegen -- seit 40 jahre wird nix getan -- nur darum die ganze Regierung einsperren -- was helfen würde und sich rechnen würde - ab drei Deutsche Kinder Mietfrei - ab 4 Steuerfrei - die ersten 20 Jahre --
aber warum tut man nix -- eine völlig Irre Politik - ohne Kinder hat Deutschland keine Zukunft - ist es das was das Pack will ?
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