10.01.2012, 08:05 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Seoul (dpa) - Nordkorea treibt den Personenkult um den Nachfolger und jüngsten Sohn des gestorbenen Militärmachthabers Kim Jong Il, Kim Jong Un, weiter. Am Sonntag zeigte das Staatsfernsehen eine Dokumentation über den rund 30-Jährigen im vorwiegend militärischen Umfeld, in dem er als "Genie der Genies" in militärischen Strategien beschrieben wird.
Nach Berichten südkoreanischer Medien war Sonntag (8. Januar) Kim Jong Uns Geburtstag. In den nordkoreanischen Medien wurde sein Geburtstag jedoch nicht genannt.
Mit der glorifizierenden Darstellung des Diktatorensohns will Nordkorea nach Meinung von Beobachtern zeigen, dass der Machtwechsel in dem kommunistischen Land ruhig verläuft und sich die Nordkoreaner mit Kim als Oberkommandierendem keine Sorgen zu machen brauchten.
Das Regime in Pjöngjang hatte Kim Jong Un nach dem Ende der offiziellen Trauerzeit für dessen Vater Ende Dezember als obersten Führer ausgerufen und ihm den Oberbefehl über die rund 1,2 Millionen Mann starken Streitkräfte übertragen. Auch hatte Pjöngjang eine Fortsetzung der - in der Verfassung festgeschriebenen - "Militär-Zuerst"-Politik Kim Jong Ils angekündigt.
Der Film zeigte am Sonntag Bilder von Kim Jong Un, wie er unter anderem einen Panzer fährt, auf einem Pferd reitet, im Cockpit eines Hubschraubers sitzt und Schießübungen verfolgt. Wann die Dokumentation erstellt wurde, war unklar. In einigen Sequenzen ist er an der Seite seines Vaters zu sehen, der ihn schrittweise auf die Nachfolge vorbereitet hatte.
Kim Jong Il war nach offizieller Darstellung am 17. Dezember infolge eines Herzinfarkts im Alter von 69 Jahren gestorben. Unter seiner Herrschaft waren Hunderttausende Menschen in dem verarmten, aber hochgerüsteten Land vor Hunger gestorben.
Quelle: dpa
Hessentaler schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:12:46
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@Rose
Was ist an Nord-Korea stabil. Die Diktatur ist stabil und hunderttausende Menschen verhungern. Zehntausende sitzen als Oppositionelle
im Gefängnis.
Auch unter Hitler war Deutschland und unter Stalin die Sowjetunion stabil.
Südkorea kann jeden Tag vom kommunistischen Norden angegriffen werden.
Ist das auch stabil. Rose, dümmer gehts nimmer.
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Sigma schrieb:
am 8. Januar 2012 um 19:01:43
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Die sozialistische
Massenverblödung wird sich auch unter dem geistig-minderbemittelten Kim Jong-Un fortsetzen. Wie meinte Frau Lötzsch:
Wir müssen die Wege zum Kommunismus finden. Einen Weg kann die Ober-Linke in Nord-Korea dort finden. Wie hieß es in der DDR: Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen. Vielleicht können heute die Kommunisten von Nord-Korea das Siegen lernen.
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Alte schrieb:
am 8. Januar 2012 um 18:05:15
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Nordkorea
Alles makabres Theater, in dem das ganze arme Volk die Statistenrolle übernimmt - bis zum Umfallen. Ob es je einen koreanischen
Frühling geben wird? Wie einst in Rumänien?
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