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Karl-Theodor zu Guttenberg: Mögliches Comeback spaltet die Republik

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Mehrheit der Deutschen wünscht sich kein Guttenberg-Comeback

30.11.2011, 16:05 Uhr

Nur noch eine Minderheit der Deutschen wünscht sich Guttenbergs Rückkehr in die Politik (Quelle: dapd)

Nur noch eine Minderheit der Deutschen wünscht sich Guttenbergs Rückkehr in die Politik (Quelle: dapd)

Die Bundesbürger sehen eine Rückkehr von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in die Politik einer Umfrage zufolge zunehmend skeptisch. 51 Prozent lehnen ein Comeback des CSU-Politikers nach einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage ab. Nur noch 49 Prozent sind dafür.

Nach seinem Rücktritt im März wegen seiner in weiten Teilen abgeschriebenen Doktorarbeit hatten sich noch 62 Prozent der Bürger dafür ausgesprochen, dass er in absehbarer Zeit wieder ein hohes Amt übernimmt.

Nur Westerwelle schneidet schlechter ab

53 Prozent halten den einstigen Star der CSU für wenig glaubwürdig, 47 Prozent schenken ihm Vertrauen. Kaum punkten kann zu Guttenberg der Forsa-Umfrage zufolge auch gegen andere hohe Politiker. Nur gegen Guido Westerwelle (FDP) schnitt er besser ab: 64 Prozent meinten, Guttenberg wäre als Außenminister besser geeignet.

Wenige Chancen hätte auch eine "Guttenberg-Partei". Nur 15 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, eine solche Gruppierung zu wählen.

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Der Trend deckt sich mit den Ergebnissen einer nicht repräsentativen Umfrage bei t-online.de: Hier stimmten über 50 Prozent der Teilnehmer gegen ein Comeback des einst so beliebten CSU-Politikers.

Uni Bayreuth weist Vorwürfe zurück

Unterdessen hat die Universität Bayreuth Guttenbergs Vorwürfe in der Plagiat-Affäre scharf zurückgewiesen. In der Kommission, die die Doktorarbeit des früheren Verteidigungsministers geprüft habe, hätten mehrere Juristen gesessen oder seien als Berater beteiligt gewesen seien, hieß es in einer Stellungnahme der Hochschule. Die Attacken Guttenbergs weise man daher "mit aller Entschiedenheit als unbegründet" zurück.

In seinem gerade erschienen Buch "Vorerst gescheitert" sagt Guttenberg: "Die Universität war in dieser Sache leider nicht unabhängig, wie etwa die Staatsanwaltschaft, sondern immer Partei." Und: "Ich bin nicht bereit, mir von einer Kommission, die noch nicht einmal mehrheitlich mit Juristen besetzt gewesen ist, eine rechtlich relevante vorsätzliche Täuschung vorwerfen zu lassen."


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Quelle: dpa

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Kommentare (1043)

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Thema: "Karl-Theodor zu Guttenberg: Mögliches Comeback spaltet die Republik"

Karrierestufen schrieb: am 30. November 2011 um 21:32:37
(76) (131) Putztruppe
Und was ist mit Polizistenschläger Joschka Fischer? Lieber Abschreiben anstatt Polizisten niederknüppeln. Und wenn der eine es
zum Außenminister gebracht hat, wird der andere es ja wohl noch zum Bundeskanzler bringen.
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Gesehen schrieb: am 30. November 2011 um 21:32:09
(68) (132) Entlarvend
Der Hass ist so gross, weil er der einzige ist, der eine echte Gefahr für die linken Gefährder Deutschlands gewesen wäre. Und
das muss unten gehalten werden!
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Pedro schrieb: am 30. November 2011 um 21:27:45
(120) (58) Guttenberg
Der Buchtitel ist schon mal falsch...Mein Kampf...So einen Spinner hatten wir schon mal.Dieser Mann ist der absolute Brüller.

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