19.04.2010, 15:21 Uhr | dpa, AFP, apn
Merkel verlässt in Lissabon die Regierungsmaschine (Foto: dpa)
Das Regierungsflugzeug mit Kanzlerin Angela Merkel an Bord ist auf dem Rückflug von den USA wegen des Vulkanausbruchs in Island über Mitteleuropa nach Lissabon umgeleitet worden. Das Regierungsflugzeug mit Merkel landete am Nachmittag in Portugal. Die Planänderung wurde nötig, nachdem fast alle internationalen Flughäfen in Deutschland wegen der Aschewolke den Betrieb eingestellt hatten.
Bis zum Mittag wurde noch der Flughafen München als Ankunftsort in Betracht gezogen, der bisher noch nicht geschlossen wurde. Doch auch hier wurden mehr als 500 Flüge gestrichen.
Was Passagiere jetzt wissen müssen
Die deutsche Botschaft in Lissabon bereitet nun die Unterbringung der Kanzlerin und ihrer Delegation vor. Ein Weiterflug des Airbus ist wegen der vorgeschriebenen Ruhepause für die Crew frühestens Samstagmittag möglich. "Ich nehme es, wie es kommt", kommentierte Merkel.
Die CDU-Vorsitzende war am Samstag eigentlich für einen Wahlkampfauftritt in Neuss in Nordrhein-Westfalen gebucht. Außerdem wollte sie noch am Freitagabend in Berlin die Regierungsgeschäfte wieder aufnehmen. Finanzkrise und Afghanistan-Einsatz sind keine Themen, die warten können. Gespräche darüber mit Beratern und Vertrauten konnte sie dann gleich telefonisch vom Flugzeug aus von Lissabon aus machen, denn zu allem Überfluss war nach der Landung der Regierungsmaschine zunächst keine Rolltreppe zur Verfügung, so dass die rund 60-köpfige Delegation erst einmal warten musste.
Die portugiesische Regierung dürfte auch alle Hände voll zutun gehabt haben, diesen unfreiwilligen Überraschungsbesuch zu organisieren. Der portugiesische Ministerpräsident José Sócrates empfing Merkel aber sogleich auf dem Rollfeld.
Probleme könnte es auch für Merkels am Sonntag geplanten Flug nach Polen geben, wo sie neben Bundespräsident Horst Köhler an den Trauerfeierlichkeiten für den bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski teilnehmen will.
Quelle: dpa , dapd , AFP , t-online.de
Kommentator schrieb:
am 16. April 2010 um 18:09:28
(0)
(0)
an all die *Fachleute*
Erstens:
ein Helikopter hat genauso Turbinen, die genauso (verschmutzte) Luft ansaugen und genauso heiss
verbrennen.
Zweitens:
Wetterradar hilft bei Asche überhaupt nicht weiter. Die Partikel sind viel zu klein, und können lediglich per Laser-Sensorik oder auf Satellitenbildern ausgemacht werden. Und genau die Technik wird bei den allermeisten Luftfahrzeugen nicht an Bord sein.
Ansonsten gebe ich meinen Vorrednern recht: nicht jeder Laien-Fachmann sollte sich zu jedem Thema überschnell aeussern.
mehr
Kommentar melden
martin schrieb:
am 16. April 2010 um 18:06:12
(0)
(0)
mit der ban
habe gerade auf bahn.de nachgesehen: Es geht.... Heute abend 22:39 ab Lissabon und Sonntag um 16.06 in Berlin
Evtl schneller als
auf den Abzug der Wolken zu warten.
mehr
Kommentar melden
Markus schrieb:
am 16. April 2010 um 17:59:07
(0)
(0)
pro für die Bahn!
Ich finde das mit der Bahn nicht schlecht! Am besten noch mit den ganzen anderen Politikern! Als "Hallo Wach" in nem
normalen 2.Klasse Abteil. Da bekommen sie dann evtl. auch mal mit wie es wirklich so zugeht !
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS
Nach dem Vulkanausbruch auf Island hängt eine dunkle Front bedrohlich über Europa. zum Video