02.08.2011, 10:35 Uhr
Eine 26-jährige Kalifornierin ist beim Klettern im Yosemite-Nationalpark 180 Meter in die Tiefe gestürzt und an ihren Verletzungen gestorben. Das teilte die Verwaltung des kalifornischen Naturparks am Montag mit. Der Unfall ereignete sich am Sonntag auf einem Steilweg an dem halbkugelförmigen Granitfelsen Half Dome.
Ein Ranger hätte den Kletterern wegen schlechten Wetters von dem Aufstieg abgeraten, sagte Sprecherin Kari Cobb dem "San Francisco Chronicle". Rund zwei Dutzend Ausflügler, darunter das Opfer, hätten die Warnung aber nicht beachtet.
Auf einem Steilstück können sich auch weniger erfahrene Kletterer an senkrecht aufgehängten Drahtseilen zum Gipfel hochangeln. An Wochenenden sind oft Hunderte Wanderer auf der beliebten Strecke unterwegs. Zuletzt verloren dort ein Kalifornier und ein Japaner im Sommer 2009 und 2007 den Halt und stürzten in den Tod.
Erst vor zwei Wochen waren drei Urlauber im Yosemite-Park einen knapp 100 Meter hohen Wasserfall hinabgestürzt und ums Leben gekommen. Die Kalifornier - zwei Männer und eine Frau im Alter von 21 bis 27 Jahren - hatten Warnschilder missachtet. Sie wurden in einem reißenden Fluss von der Strömung erfasst und in die Tiefe gespült.
Das für seine steilen Granitwände und tosenden Wasserfälle bekannte Yosemite-Tal lockt jährlich über drei Millionen Besucher aus aller Welt an.
Quelle: dpa
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