27.04.2011, 12:27 Uhr
SPD-Chef Sigmar Gabriel kommt als möglicher Kanzlerkandidat nicht gut an (Foto: ddp)
SPD-Chef Sigmar Gabriel kann einer neuen Umfrage zufolge nur mit geringem Zuspruch für eine Kanzlerkandidatur rechnen. Lediglich 13 Prozent der Befragten sprechen sich in der neuesten Forsa-Umfrage des Magazins "Cicero" für Gabriel als besten Kanzlerkandidaten der SPD aus.
Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier liegt mit 37 Prozent weit vorne in der Gunst der Befragten. Auch der frühere SPD-Finanzminister Peer Steinbrück rangiert mit 26 Prozent vor dem Parteichef.
Unter den SPD-Anhängern halten ebenfalls nur 13 Prozent den Vorsitzenden für den besten Spitzenkandidaten. Steinmeier kommt auf 49 Prozent, Steinbrück auf 27 Prozent. Nur bei der Gruppe der Rentner liegt Steinbrück mit 42 Prozent vor Steinmeier mit 37 Prozent. Von dieser Gruppe erfährt Gabriel mit 7 Prozent die geringste Zustimmung.
In einer ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten Umfrage zeichnete sich eine Mehrheit für SPD und Grüne auf Bundesebene ab - allerdings mit den Grünen als stärkste Partei. Im wöchentlichen "Stern-RTL-Wahltrend" kommen die Grünen auf 27 Prozent, die SPD erreicht 22 Prozent. Beide Parteien sind damit jeweils einen Prozentpunkt schwächer als in der Vorwoche. Sie liegen aber deutlich vor dem derzeitigen Regierungsbündnis aus Union und FDP: Die Union verharrt im Vergleich zur Vorwoche bei 31 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu, würde mit vier Prozent aber weiter aus dem Parlament fliegen. Die Linke kommt auf neun Prozent.
Quelle: dapd , dpa
Atze schrieb:
am 27. April 2011 um 13:55:22
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Kanzlerkandidat
warum wundert mich das nicht? Gabriel und Nahles ist schon ein Traumpaar. Macht nur so weiter dann stellen die Grünen noch
den Kanzler. Armes Deutschland.
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Hugo schrieb:
am 27. April 2011 um 13:54:52
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TEILE UND HERRSCHE!
Nach diesem Prinzip werden immer wieder solche Artikel gestreut. Wir dummes Wahlvolk sollen uns einmal über Gabriel,
dann wieder über Merkel und dann wieder über Westerwelle oder wen auch immer aufregen. Leute, das lenkt vom eigentlichen Thema ab: dieses System, nennen wir es mal Parteiendiktatur ist am Ende und alle die den Karren an die Wand gefahren haben müssen weg und das sind nun mal die etablierten Parteien. Es gibt Alternativen, wie z.B. die Partei der Vernunft.
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T.H. schrieb:
am 27. April 2011 um 13:54:44
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Laptoppolitiker
Wie unsere " Jungmanager " ,sportlich, da Jogger, Knöpfe im Ohr, Handy + Laptop unterm Arm , so sind auch unsere Politiker.
Alle sind austauschbar, geklonte Computertypen in Nadelstreifen. Wo ist der Politiker mit Ecken und Kanten.Laut Umfragen wünschen sich die Bürger wieder F.J. Strauss, H. Schmidt, Wehner, Kohl , Joschka Fischer und sogar unser Gerhard Schröder sind wieder " in ". Die jetzigen" weichgespülten" wie Westerwelle, Merkel und Gabriell will niemand.Wo sind die Persönlichkeiten ???
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