01.12.2010, 08:06 Uhr
Der 15-Jährige, der am Montag an einer amerikanischen Highschool 23 Schüler und einen Lehrer als Geiseln genommen hatte, ist am Dienstag an Verletzungen gestorben, die er sich selbst zugefügt hatte. Das berichtete der Sender CNN.
Der Junge war kurz vor Unterrichtsschluss in ein Klassenzimmer der Schule in der Stadt Marinette am Michigan-See im US-Bundesstaat Wisconsin gestürmt, die er selbst besuchte. Dort verschanzte er sich mit seinen Geiseln, aber ließ nach und nach eine Reihe von ihnen frei. Als die Polizei schließlich in den Raum eindrang, richtete der Teenager die Waffe gegen sich selbst.
Die Geiseln berichteten, ihr Mitschüler habe deprimiert gewirkt. Sie hätten aber nicht den Eindruck gehabt, dass er seinen Geiseln wirklich Leid zufügen wollte.
Quelle: dpa , dapd
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