16.02.2011, 14:10 Uhr
Dass die beiden sich einmal vermissen würden: Helmut Kohl und Joschka Fischer 1998 im Bundestag, der damals noch in Bonn tagte (Fotos: dpa/Archiv)
Wer hätte das gedacht: Joschka Fischer, ehemals starker Mann der Grünen und auch mal deutscher Außenminister, vermisst Helmut Kohl, den Altkanzler der CDU. Das hat er wörtlich in einem Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" gesagt und vor allem auf die deutsche EU-Politik bezogen.
Fischer, der in der Zeit der rot-grünen Koalition zwischen 1998 und 2005 Außenminister war, kritisierte dabei den aktuellen Zustand und die Außenwirkung der Europäischen Union scharf. An den Beispielen Machtkampf USA-China, Unruhen in der arabischen Welt und Euro-Krise sehe man, dass die EU derzeit kaum dazu in der Lage sei, einheitlich und entschlossen zu agieren. Und das liege auch an einer fehlenden Integrationsfigur, wie Kohl es eben gewesen sei.
Die europapolitische Rolle von Helmut Kohl sei "unersetzlich" gewesen, sagte Fischer - der sich früher gerne verbale Auseinandersetzungen mit dem Altkanzler geliefert hatte. Jetzt zitiert ihn die "Welt": "Ich schätze ihn, nicht nur als Kanzler der Einheit, sondern vor allen Dingen als Europäer. Umso entsetzter war ich über den Kurs, den die CDU zuletzt eingeschlagen hat. Die eigentliche Europapartei in der Geschichte der Bundesrepublik ist die Union. Bei allen Leistungen von Helmut Schmidt und Willy Brandt: Europa wurde vor allem von der europäischen Christdemokratie geprägt. Deshalb habe ich in den letzten Monaten oft gedacht, was für ein Jammer es ist, dass Helmut Kohl nicht mehr da ist."
Deshalb mahnte der ehemalige Grünen-Star ausdrücklich die CDU, sich wieder ihrer europapolitischen Rolle zu besinnen. "Die Linkspartei sind Nationalisten. Die Grünen haben sich erstaunlich weit entwickelt, was mich freut. Das erste Europaprogramm der Grünen war noch euroskeptisch. Aber nochmals: Wenn die CDU als europäische Kraft ausfällt, wird es eng", sagte er der "Welt".
Fischer mahnte zudem, dass die europäische Einheit wieder stärker vorangetrieben werden müsse. Sonst drohe Europa "unter dem formalen Dach der EU de facto zu zerfallen". Einige Mitgliedsstaaten würden sich jetzt schon Richtung China orientieren, andere Richtung USA und wieder andere ganz woandershin. Wenn das so weiter geht, "werden wir hier zum Spielplatz der Interessen der großen Mächte des 21. Jahrhunderts".
Quelle: je
Commander schrieb:
am 16. Februar 2011 um 21:45:52
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Die alte Leier
Oh Gott , das Gejammer die Wessis haben die DDR gerettet .
1. In erster Linie haben sie sich selbst gerettet! Wer eine
Wirtschaft übernimmt, seine Waren liefern will, muss auch das Geld mitliefern, das Zeug zu kaufen !
2. D muss aus der EU , raus aus dem Euro und die sozialschmarotzenden Migranten abschieben. Dann wird es D auch wieder besser gehen. Es geht nicht um Ost und West ( der geschürte Haß lenkt nur vom wirklichen ab ), es geht um D !!!!
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Klaus schrieb:
am 16. Februar 2011 um 21:44:55
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Kohl
Er war eben ein richtiger Deutscher.
Alle anderen Deutschen taugen ja zu nichts, wollen immer alles sofort gelöst haben.
Der gute Kohl
hat brav alles ausgesessen, verschoben, hinausgezögert.
Nur ein einziges Mal war er ganz schnell, als es darum ging, die Menschen der DDR über den Nuckel zu ziehen, Millionen Deutsche zu belügen und zu betrügen und die spärlichen Früchte ihrer Arbeit seinen " Freunden " zuzuschieb en.
Was hat der Mann im Leben geleistet, außer Betrug, Spekulation und Intriegen???
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Petrer schrieb:
am 16. Februar 2011 um 21:33:33
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Fischer weint um Kohl
@Kalif Du Dummbrot..die Ostdeutschen zahlen auch Soli !! Wer hat am meisten von der ex DDR profitoiert? die alte BRD
und vom zusammenbruch auch.Den meisten REIBACH haben die Westdeutschen Banken gemacht und West Kriminelle u.a. auch die Treuhand.PS:es wurde 1:2 getauscht..Blödi
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