06.12.2011, 17:58 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Wiesbaden (dpa) - Jeder fünfte der im vergangenen Jahr pensionierten Lehrer ging in den Ruhestand, weil er zu krank zum Unterrichten war. Das seien so wenige wie nie zuvor seit Beginn der Erfassung 1993, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Überdurchschnittlich sei die Ausfallquote nicht.
Der Anteil der wegen Dienstunfähigkeit ausgeschiedenen Pädagogen liege damit auf dem Niveau der übrigen Beamten bei Bund, Ländern und Gemeinden.
Insgesamt gingen 2010 rund 19 600 verbeamtete Lehrer in Pension. Im Durchschnitt waren diese Neu-Pensionäre 62,7 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der wegen Dienstunfähigkeit ausgeschiedenen Pädagogen lag laut Statistik bei 58,2 Jahren. Für Lehrer gilt im Normalfall die Regelaltersgrenze von 65.
Insgesamt erhielten Anfang dieses Jahres rund 295 000 ehemalige Lehrer Ruhestandsbezüge. Das sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 19 600 neuen Ruheständlern - etwa 1000 mehr als 2009 - wurde laut Statistik der bisherige Höchststand von 2007 erreicht.
Grund für das zuletzt hohe Niveau sind den Angaben zufolge die zahlreichen Einstellungen in den 1960er und 1970er Jahren. Deshalb würden auch in den kommenden zehn Jahren noch viele Lehrer in Pension gehen. Zwischen 2006 und 2010 wurden jedes Jahr im Schnitt 19 100 verbeamtete Lehrkräfte in den Ruhestand versetzt. Zum Vergleich: Vor 1999 gab es pro Jahr nie mehr als 11 000 Pensionierungen.
Quelle: dpa
jimmi schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 21:06:00
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das
sind genau die spät 68er, die nieten der nation, die jetzt mit einem goldenen handschlag weggeekelt werden aus dem staatsdienst, um
platz zu machen für moderne menschen. glücklicherweise werden diese wesentlich schlechter bezahlt, was gerecht ist, gegenüber der normalen arbeitswelt!!
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susanne schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 20:57:51
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ruhestand lehrer
Bei dem heutigen Schülerklientel (laut, unmotiviert, nicht gerade fleißig), der Last der endlos langen Korrekturen der
Klassenarbeiten und Klausuren, nachmittags und am abend zu bearbeiten,, den hohen Anforderungen, die durch das Zentralabitur an die Vorbereitung der Unterrichtsstunden gestellt werden, ist es kein Wunder, dass viele Lehrer/innen frühzeitig ausgebrannt sind.
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eddi schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 20:57:21
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Hauptschüler
Lehrer müssen Klassen voller pubertierender, infatieler und teilweise verhaltensgestörter Hauptschüler ohne Selbstachtung
zur Abschlussprüfung führen und genau diese Schüler beschweren sich einige Jahre später, dass sie nur einen Job als Pflegehilfskraft bekommen und 50 Stunden arbeiten müssen, damit´s zum Leben reicht. Ehrlich, - selber Schuld! Ein Abi ist halt doch mehr wert, auch wenn in leitenden Positionen auch mal 50 Std gearbeitet wird.
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