13.11.2011, 20:01 Uhr
Der anerkannte Wirtschaftsexperte Mario Monti soll neuer italienischer Ministerpräsident werden. Staatspräsident Giorgio Napolitano gab dem 68-jährigen früheren EU-Kommissar am Sonntag den Auftrag, eine Regierung zu bilden, berichtete das Präsidentenamt. Der Schritt erfolgte nach dem Rücktritt Silvio Berlusconis. Monti nahm diese Aufgabe "unter Vorbehalt" an und wollte Einzelheiten später selbst mitteilen.
Nach dem Rücktritt Berlusconis will das hoch verschuldete Euro-Land Italien schnell eine Notregierung zur Bekämpfung der Krise bilden. Zuvor hatte der Staatschef am Sonntag ganztägig Gespräche mit Vertretern der Parteien geführt. Monti werden gute Chancen eingeräumt, für eine "Experten-Regierung" die notwendige Rückendeckung in den beiden Kammern des Parlaments zu bekommen. Wegen seiner resoluten Art trägt er den Spitznamen "italienischer Preuße".
Berlusconi war am Samstagabend wie angekündigt zurückgetreten, nachdem das Abgeordnetenhaus ein von der EU verlangtes Sparpaket gebilligt hatte. Berlusconi musste abtreten, weil er keine Mehrheit im Parlament mehr hatte.
Es gebe nun einen "Wettlauf gegen die Zeit", schrieben italienische Medien. Rasch müsse eine neue Regierung vor allem aus Fachleuten gebildet werden, um die Phase der politischen Unsicherheit zu beenden. Eine Alternative zur Übergangsregierung wären Neuwahlen.
Seine neue CD, die fünfte, musste wegen der Finanzkrise verschoben werden. zum Video
Quelle: dpa , AFP
st56 schrieb:
am 14. November 2011 um 10:36:01
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chance
kann monti nur die daumen drücken. italiener sind fleißig haben aber eine scheiß verwaltung, eine enorme filzokratie und eine
enorme menge an selbstdarsteller. Es geht meistens ums recht haben anstatt um eine gute lösung
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Bernhard schrieb:
am 14. November 2011 um 09:44:19
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Italien
Das erinnert an eine Serie der 70er Jahre .
Gauner gegen Gauner! Der EZB Chef wird sich das italienische Klopapier genannt Anleihen
weit über dem Preis von Klopapier einkaufen. Und Mutti blecht für uns alle!
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Plato schrieb:
am 14. November 2011 um 09:10:37
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Jetzt werden ...
... so langsam alle EU-Getreuen aus den Säcken geholt und strategisch plaziert. Der Herr Monti als ehemaliger EU-Kommissar,
der Herr Papademus als ehemaliger Vize-Präsident der Europäischen Zentralbank - hmmm, sollte uns das zu denken geben ?
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