18.01.2011, 11:16 Uhr
Auch auf dem Land dieses palästinensischen Bauers sollen neue jüdische Siedlungen entstehen (Foto: AFP)
Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat den Bau von 122 neuen Wohnungen für jüdische Siedler im Osten der Stadt genehmigt. Die Planungs- und Baukommission habe grünes Licht für die Bauprojekte in zwei Siedlungen gegeben, sagte Elischa Peleg, Vorsitzender der Abgeordneten der rechtsgerichteten Likud-Partei im Stadtparlament. Dies sei "Routine", schließlich werde ständig in den verschiedenen Vierteln Jerusalems gebaut.
Erst am Sonntag hatte die Stadtverwaltung den Bau von 1400 Wohnungen in der Siedlung Gilo nahe von Bethlehem im Westjordanland angekündigt.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte von Israel erneut einen Stopp seiner Siedlungsaktivitäten. Der Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten müsse eingefroren werden, sagte Ban in Abu Dhabi. Das gelte auch für Ost-Jerusalem. Jerusalem wird international nicht als Hauptstadt Israels anerkannt. Im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzte Israel den Ostteil der Stadt und annektierte ihn später. Der Status von Jerusalem wie auch der israelische Siedlungsbau sind wichtige Streitpunkte in den festgefahrenen Friedensverhandlungen zwischen Israelis und den Palästinensern.
Die arabischen Staaten einigten sich am Montag darauf, am Dienstag im UN-Sicherheitsrat eine Resolution einzureichen, in dem ein Stopp des israelischen Siedlungsbaus gefordert wird. Das sagte der tunesische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ghazi Jomaa, nach einem Treffen der arabischen Vertreter in New York. Diplomatenangaben zufolge könnten bis zu einer Abstimmung aber noch mehrere Tage verstreichen, weil arabische Diplomaten die USA überzeugen wollten, kein Veto gegen die Resolution einzulegen. Die Palästinenser erhoffen sich von einer Resolution einen stärkeren internationalen Druck auf Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Quelle: AFP
Harry-B schrieb:
am 18. Januar 2011 um 19:32:50
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@ Kaktus
Eine interessante Sicht. Ich frage mich nur, wo die Schranken liegen sollen.
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der paulianer schrieb:
am 18. Januar 2011 um 19:20:43
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früher pro israel
früher war ich unumstritten pro israel. aber ich zweifele immer mehr an der legitimität so vieler israelischen
handlungen. ignoranz u. arroganz nehmen leider immer mehr überhand.
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Kaktus schrieb:
am 18. Januar 2011 um 18:16:59
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Israel
falls es keinem aufgefallen ist aber es herrscht dort bereits Krieg. Nicht Israel muss in die Schranken gewiesen werden sondern die
Palästinenser, wer keine Ahnung von diesem Konflikt hat, der sollte auch nicht solche Kommentare schreiben die Israel als das Problem darstellen, denn Israel ist es nicht. Bitte informiert euch vor der nächsten Kritik an Israel über die wirkliche Lage dort unten und schreibt erst dann. Ich schätze die Kritik sieht dann anders aus.
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