18.07.2011, 09:54 Uhr
Israelische Polizisten haben mehr als hundert pro-palästinensische Aktivisten am Flughafen Tel Aviv festgenommen (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Die israelischen Behörden haben mehr als 120 pro-palästinensische Aktivisten in Haft genommen, darunter mindestens zwölf Deutsche, die im Zuge einer internationalen Solidaritätsaktion am Flughafen in Tel Aviv gelandet waren. Wie eine Sprecherin der Einwanderungsbehörde sagte, verweigerte die Polizei insgesamt 124 Menschen die Einreise und nahm sie fest. Sie sollen das Land umgehend wieder verlassen.
Die meisten der festgesetzten Aktivisten waren demnach Franzosen, weitere kamen aus den USA, Belgien, Bulgarien, Spanien und den Niederlanden. Sie wurden den Angaben zufolge in verschiedene israelische Gefängnisse gebracht, weil die Haftanstalt am Flughafen Ben Gurion bereits überfüllt war. Nach Angaben der Behördensprecherin sollen sie zurückgeschickt werden, sobald es Flugzeuge mit freien Plätzen gibt.
Aus der deutschen Gruppe hätten aber mindestens zwei Aktivisten es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen auf dem Flughafen Ben Gurion geschafft einzureisen. Sie hätten sich als Touristen ausgegeben, um später über die Ereignisse informieren zu können, sagte ein Mitglied der Gruppe, das aus Angst vor einer Festnahme anonym bleiben wollte.
Auch 50 bis 100 weiteren Aktivisten aus Europa und den USA sei die Einreise geglückt, sagte der Sprecher der Initiative "Willkommen in Palästina", Fadi Kattan, in Bethlehem.
Ursprünglich wollten bis zu 600 Aktivisten über Israel in die Palästinensergebiete reisen. Die Aktion sollte an den 9. Juli 2004 erinnern, als der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag die im Westjordanland errichtete Sperranlage für illegal erklärt hatte. Die Aktion wurde unabhängig von der internationalen Gaza-Hilfsflotte organisiert, die in griechischen Häfen von den dortigen Behörden aufgehalten wird.
Quelle: dpa , AFP
Fehler schrieb:
am 9. Juli 2011 um 18:55:20
(1)
(1)
Israel...
Sollte ich noch mal auf diese Welt kommen, werde ich entweder "Autonomer" oder "Aktivist". Da kann man sich
allerhand erlauben und ist auf der "sicheren" Seite der Gutmenschen...
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Mirja schrieb:
am 9. Juli 2011 um 18:03:33
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(4)
Komisch
Dass die 22 arabischen Staaten es in 60 Jahren nicht geschafft haben, eine halbe Million palästinensischer Flüchtlinge in ihre
Gesellschaften zu integrieren, macht die UNO den Arabern jedoch nicht zum Vorwurf!
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Andreas schrieb:
am 9. Juli 2011 um 16:59:04
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Demoktratie
Zu einer Demokratie gehört mehr als nur ein Parlament und leidlich freie Wahlen. Dazu gehören auch eine diskriminierungsfreie
Gesetzgebung und eine ebensolche Verwaltungspraxis. Ein Staat, der eine Religion (Gottesstaat) oder eine ethnische Gruppe so bevorzugt, daß andere ehthnische Gruppen weitgehend an den Rand gedrängt werden, fällt nicht unter den modernen Demokratiebegriff.
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