23.08.2010, 08:42 Uhr
Die Drohne "Stürmer" ist vier Meter lang (Foto: Reuters)
Israel hat nach der Eröffnung des ersten Atomkraftwerks im Iran gefordert, den internationalen Druck auf Teheran zu erhöhen. Das meldete der israelische Rundfunk unter Berufung auf das Außenministerium. Unterdessen präsentierte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad die erste selbst entwickelte Langstrecken-Drohne und nannte sie "Botschafter des Todes".
Israel forderte, der Iran müsse daran gehindert werden, sein Atomprogramm weiter auszubauen. Teheran verstoße regelmäßig gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates sowie der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Es dürfe dem Land nicht erlaubt werden, Uran anzureichern.
Der Iran präsentierte unterdessen seine erste selbst entwickelte Langstrecken-Drohne der Öffentlichkeit. Präsident Mahmud Ahmadinedschad stellte das vier Meter lange, unbemannt fliegende Flugzeug am Sonntag vor. "Der Jet ist Botschafter des Todes für die Feinde der Menschheit und hat auch eine Botschaft des Friedens und der Freundschaft", sagte Ahmadinedschad in einer vom Fernsehen übertragenen Zeremonie. Die Langstrecken-Drohne ist Teil eines iranischen Programms, sich mit selbst entwickelten Waffen unabhängig von ausländischen Lieferungen zu machen.
Über technische Details der "Karrar" - "Stürmer" auf Farsi - genannten Drohne wurden keine Angaben gemacht. Bislang hat der Iran nur über unbemannte Aufklärungsflugzeuge verfügt. Die Drohne wurde am Tag der iranischen Rüstungsindustrie vorgestellt - aber auch einen Tag, nachdem im Atomkraftwerk Buschehr mit russischer Hilfe die Bestückung mit Kernbrennstoff begann.
Ahmadinedschad sagte, das iranische Waffenprogramm diene der Abschreckung und die Drohne solle nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Israel und westliche Staaten verdächtigen den Iran, ein geheimes Atomwaffenprogramm zu betreiben. Zu israelischen Drohungen, iranische Nuklearanlagen anzugreifen, sagte Ahmadinedschad: "Die iranische Antwort wird die ganze Erde umfassen. Wir sagen euch - dem Westen - auch, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen."
Quelle: dapd , dpa
juliane schrieb:
am 22. August 2010 um 16:24:56
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iran-israel
Israel hat wahrlich keinen Grund, sich aufzuregen. Seit Jahren verstößt
Israel gegen jegliche UN-Resolution, brüstet sich mit
seinen (Atom-)Waffen und versucht mit allen Mitteln, die USA und die NATO dazu zu verleiten, einen neuen Brandherd im Nahen Osten zu entfachen. Warum soll Iran verwehrt werden, was außer Israel, Pakistan!, Indien schon haben? Die Iraner sind nicht dümmer als die anderen. Sie wissen auch, dass der Einsatz der A-Waffe ihnen selbst Schaden zufügen würde.
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Streiter schrieb:
am 22. August 2010 um 16:23:35
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Iran
Israel fordert Offenlegung vom Iran. Wann legt Israel offen?
Irak wurde auch zerstört wegen falscher Beschuldigungen. Und jetzt alle
gegen den Iran? Oder gehts etwa doch nur um Öl?
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Opi schrieb:
am 22. August 2010 um 16:18:14
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Atomwaffen/Drohnen
Die Menschheit lernt nichts. Jeder Staat der mächtiger ist knechtet den schwächeren. Sei es mit Gewalt oder Finanzmacht.
Die schlimmsten Treiber sind die Religionen, völlig egal welcher Richtung. Sobald diese weltliche Macht und Kapital besitzen hält Sie nichts mehr. Die Menschheit wird an Ihrer eigenen Ignoranz zerbrechen. Ich zeige jedenfalls nicht mit erhobenem Finger in die eine oder andere Richtung. Alle haben Dreck am Stecken und nur Ihren Vorteil im Sinn.
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