10.01.2012, 15:31 Uhr
Forscher haben im Mekongdelta in Vietnam eine ungewöhnlich große Gruppe Irawadi-Delfine entdeckt. Die Entdeckung gibt den Wissenschaftlern Hoffnung, denn von den seltenen Säugetieren gibt es weltweit wahrscheinlich nur noch wenige hundert. Sie sind vom Aussterben bedroht.
Den Mitarbeitern des vietnamesischen Instituts für tropische Biologie schwammen jetzt in der Schutzzone Kien Giang im Süden des Landes bei einer Expedition 20 Tiere vor das Boot. "Die Anzahl war größer als Schulen, die in der Malampaya-Bucht auf den Philippinen oder anderswo im Mekong gesichtet wurden", sagte der Forscher Vu Long. Das Schutzgebiet wird unter anderem auch von der staatlichen deutschen Organisation für Entwicklungszusammenarbeit, der GIZ, gefördert.
Die Delfine mit dem wissenschaftlichen Namen "Orcaella brevirostris" leben in Buchten, Flüssen und Flussmündungen. Sie stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der Weltnaturschutzunion IUCN. Die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) schätzte die Zahl dieser Tiere im Mekong im August vergangenen Jahres auf nur 85 Exemplare. Dort leben sie überwiegend im Grenzgebiet zwischen Kambodscha und Laos. Schulen sind unter anderem auch in Küstenregionen und Deltas in Birma, Indonesien, Papua-Neuguinea und Nordaustralien gesehen worden.
Die Irawadi-Delfine mit ihrer wulstigen Stirn und kurzen Schnauze gehören wie die bekanntere Flipper-Variante der Meeresdelfine zu den Walen. Sie werden rund 2,80 Meter lang.
Delfine sind sehr gesellige Tiere. Sie leben in Gruppen, den sogenannten Schulen zusammen. Sie verheddern sich nach Angaben des WWF oft in Fischernetzen und verenden dann. Bedrohlich sei für sie auch die Wasserverschmutzung. Die Schadstoffe schwächten ihr Immunsystem und beeinträchtigten ihre Fortpflanzung.
Quelle: dpa
Rose schrieb:
am 10. Januar 2012 um 18:48:32
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Sensation ?
Das ist doch der Menschheit seit Langen bekannt !
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M.S. schrieb:
am 10. Januar 2012 um 17:43:44
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Irawadi-Delfine
Irgendwann schwimmt nichts mehr im Meer ausser Dreck, Netzen ,Öl und Leichen...hoffnungslos, wenn sie nicht endlich
aifhören, Kindergeld zu zahlen und die meisten gleich nach der Geburt sterilisieren, oder wer weiss eine Lösung??
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