11.11.2011, 10:44 Uhr
US-Verteidigungsminister Leon Pannetta hat Forderungen nach einem Militärangriff auf die iranischen Atomanlagen in scharfen Worten zurückgewiesen. Ein Angriff verzögere das Nuklearprogramm Teherans höchstens um drei Jahre und könnte "schwere Folgen" für die Region und die dort stationierten US-Truppen haben, sagte Panetta. Ein Militärschlag dürfe nur ein "letztes Mittel" sein. Stattdessen solle die internationale Gemeinschaft härtere Sanktionen gegen Teheran ergreifen.
Israels Regierung hatte in der vergangenen Woche öffentlich über einen Militärschlag gegen den Iran diskutiert. Am Dienstag veröffentlichte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dann einen alarmierenden Bericht, der die Debatte weiter anheizte.
Darin dokumentieren die Atomwächter deutliche Hinweise auf ein geheimes iranisches Atomwaffenprogramm. Demnach habe das Land unter anderem Sprengkapseln getestet, die für eine Atombombe geeignet wären. Außerdem seien Raketen für Atomsprengsätze vorbereitet worden.
Panetta erklärte, auch die USA hätten immer wieder klargemacht, dass es für sie "unannehmbar" sei, dass der Iran Atomwaffen entwickle. Zusammen mit mehreren EU-Ländern fordert Washington stärkeren diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf den Iran auszuüben.
Trotz der mahnenden Worte treffen die USA hinter den Kulissen aber offenbar Vorbereitungen für den Ernstfall. Das "Wall Street Journal" und die Nachrichtenagentur Reuters berichten übereinstimmend von einem geplanten Waffenverkauf der Amerikaner an die Vereinigten Arabischen Emirate.
Neben anderen Waffensystemen soll die Lieferung auch 4900 sogenannte bunkerbrechende Bomben enthalten. Diese sind dazu geeignet, unterirdische Bauwerke von der Luft aus zu zerstören. Bei den Vereinigten Arabischen Emiraten handelt es sich um einen der wichtigsten US-Verbündeten in der Golfregion. Das Pentagon wollte die Meldungen nicht kommentieren, berichtete Reuters.
Die beiden UN-Vetomächte China und Russland lehnten neue Sanktionen gegen den Iran unterdessen ab. "Wir glauben wie bisher, dass Dialog und Zusammenarbeit die einzigen zielführenden Wege sind, um die Frage des iranischen Atomprogramms richtig zu lösen. Druck und Sanktionen können den Kern des Problems nicht lösen", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums Hong Lei.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon äußerte seine "ernste Sorge" über die militärische Dimension des Atomprogramms. Wie sein Sprecher sagte, müsse der Iran die friedliche Natur seines Atomprogramms beweisen. Zugleich ist Ban weiterhin überzeugt, dass der Konflikt nicht militärisch, sondern nur diplomatisch gelöst werden könne.
Der geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, warnte derweil die USA und Israel vor einem Angriff. Im Falle einer Attacke werde sein Land "mit eiserner Faust" zurückschlagen, sagte Chamenei nach Angaben des staatlichen Hörfunks.
Quelle: t-online.de , AFP , dpa
ami schrieb:
am 11. November 2011 um 14:02:26
(212)
(28)
frieden
wir wollen nur frieden,arbeit,und brot.
Kommentar melden
Isiris schrieb:
am 11. November 2011 um 13:58:39
(344)
(10)
Konflikt
kein Wunder das wir keine Ausserirdischen finden. Die werden alle schon das weite suchen,wenn die sehen was hier los ist.
Kommentar melden
Stoepsel schrieb:
am 11. November 2011 um 13:51:54
(232)
(86)
Konflikt-Herd
Und Deutschland spart die Bundeswehr zu Tode ! Die Krisenherde sind
alle nicht so weit weg. Idealerweise sollte man um solche
fanatischen
Länder einen Zaun ziehen und einen Deckel drauflegen können.Dann
könnten die sich die Köpfe einschlagen, aber andere in Frieden lassen.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS