Die Anschlagsserie in der indischen Metropole Bombay mit mehr als 100 Toten hat weltweit Trauer und Empörung ausgelöst.
Frank-Walter Steinmeier
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) verurteilte die Anschläge vom Mittwoch. "Das Generalkonsulat in Bombay steht in engem Kontakt mit den indischen Stellen und bemüht sich um Aufklärung", sagte er nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amts in Berlin.
Barack Obama
Der gewählte US-Präsident Barack Obama verurteilte die Terrorserie in Bombay mit scharfen Worten. Obama sei "in Gedanken und in seinen Gebeten bei den Opfern", sagte ein Sprecher. Die koordinierten Anschläge auf unschuldige Zivilisten zeigten, wie ernst die Bedrohung durch den Terrorismus sei. Die USA müssten ihre Partnerschaft mit Indien und anderen Nationen in der Welt stärken, um die terroristischen Netzwerke zu zerstören.
Ban Ki Moon
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sicherte dem indischen Volk und der Regierung seine Solidarität zu. Solche Gewalttaten gegen Zivilisten seien völlig inakzeptabel, sagte Ban in New York. Die Verantwortlichen müssten umgehend zur Verantwortung gezogen werden.
Hamid Karsai
Unterdessen rief der afghanische Präsident Hamid Karsai beim Kampf gegen den Terror zu einer engeren regionalen Zusammenarbeit auf. "Die Anschläge zeigen uns die schlimme Bedrohung der Menschheit durch den Terrorismus. Südasien ist besonders davon betroffen", betonte Karsai in Kabul.
Pratibha Patil
Die indische Präsidentin Pratibha Patil, die sich derzeit zu einem Staatsbesuch in Vietnam aufhält, sprach von einem "sinnlosen Angriff von Menschen, die keinen Respekt vor dem Leben haben". "Ich hoffe, dass dieses Leid schnell beendet wird und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden", sagte sie. Die Präsidentin werde nicht nach Indien zurückkehren, sondern ihre Reise wie geplant in Indonesien fortsetzen, teilte die indische Botschaft in Hanoi mit.