02.02.2011, 09:18 Uhr
An der Frankfurter Fachhochschule forderten Studenten die Freilassung des in Afghanistan festgenommenen 23-jährigen Haddid (Foto: dpa)
Der vor drei Wochen in Afghanistan von US-Soldaten unter Terrorverdacht festgenommene deutsche Student ist wieder frei. Das Auswärtige Amt teilte mit, er befinde sich in deutscher Obhut. Nach Informationen des "Spiegel" geht die Bundesregierung davon aus, dass der 23-jährige Deutsch-Afghane aus Frankfurt am Main "versehentlich" festgenommen wurde.
Die deutsche Botschaft unterstütze den Mann in seinem Wunsch "einer möglichst schnellen Ausreise nach Deutschland", teilte das Auswärtige Amt weiter mit. Außenminister Guido Westerwelle telefonierte am Freitag mit seiner US-Kollegin Hillary Clinton. "Ich bin erleichtert über die Lösung des Falls und danke der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton für ihr Engagement", erklärte Westerwelle.
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurde der Student am 8. Januar in Kabul im Haus seines Vaters von US-Soldaten verhaftet und dann ins Militärgefängnis Bagram gebracht. Gründe für die Festnahme seien der Familie in Frankfurt nicht genannt worden. Dem Bericht zufolge erhielt sie von der US-Botschaft in Kabul lediglich die Auskunft, der Mann werde im Einklang mit dem Kriegsvölkerrecht festgehalten und gemäß der Genfer Konvention human behandelt.
Die Familie des 23-Jährigen macht der "SZ" zufolge deutsche Sicherheitsbehörden mitverantwortlich für dessen Verhaftung. Nach Angaben seiner Schwester hätten die Behörden "unzutreffende Informationen über angebliche strafbare Bestrebungen" nach Afghanistan weitergeleitet. Das Bundeskriminalamt wies dies zurück.
Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtete, hält die Bundesregierung die Festnahme allerdings für ein "Versehen". Der Deutsch-Afghane sei möglicherweise Opfer einer Notiz deutscher Sicherheitsbehörden geworden, hieß es in dem Vorabbericht des Magazins. Demnach hatte das Polizeipräsidium Frankfurt ihn im Oktober 2009 "zur polizeilichen Beobachtung" ausgeschrieben, weil es befürchtete, N. wolle in den heiligen Krieg ziehen.
Ein Ermittlungsverfahren sei jedoch im Juli 2010 eingestellt worden und Zainulabuddin N.- Rufname "Haddid" - habe seinen Reisepass zurückbekommen, berichtete das Magazin weiter. In Polizeiakten werde er allerdings weiterhin als mutmaßlicher Kämpfer geführt, dessen Ausreise nach Afghanistan vermutet werde, "um sich dort für den bewaffneten 'Dschihad' ausbilden zu lassen". Behörden tauschen dem Bericht zufolge solche Informationen routinemäßig mit US-Kollegen aus.
Quelle: AFP
Ohne Tabus schrieb:
am 29. Januar 2011 um 18:13:04
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Deutsch-Afghane
Man sollte mal genauer untersuchen, wie der, trotz Familie in Afghanistan, an die deutsche Staatsangehörigkeit gekommen. Da
komme sicher einige brisante Details zum Vorscheinr siatn,
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Andreas schrieb:
am 29. Januar 2011 um 16:50:07
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Deutscher Staatsbürger
Offenbar handelt es sich um einen deutschen Staatsangehörigen. Da werden also durch Dienste der BRD munter und
routinemäßig Daten an die USA geliefert, obwohl die es mit dem Leben und der Gesundheit der von ihnen Gejagten im "battlefield area Afghanistan" nicht sonderlich genau nehmen. Aber immerhin scheint sich unsere Regierung einmal effektiv um einen Gefangenen gekümmert und ihren Fehler halbwegs wiedergutgemacht zu haben.
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Helmut schrieb:
am 29. Januar 2011 um 15:38:07
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Bombe gegen Deutsche
Wieder Bombe gegen die Deutschen ,Kommt Ihr nach mit die Nachrichten ? Leute wacht auf ! Politiker wacht auf wir wollen
kein Krieg mehr ! Geht selber hin,um FRIDEN zu machen !!!
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