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Impfung zerstört Prostatatumore bei Mäusen

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Impfung zerstört Prostatatumore bei Mäusen

20.06.2011, 16:18 Uhr

Einzelne Tumorzellen bilden unter Zellkulturbedingungen kleine, tumorähnliche Strukturen (Foto: dpa)

Einzelne Tumorzellen bilden unter Zellkulturbedingungen kleine, tumorähnliche Strukturen (Foto: dpa)

Mediziner haben eine erfolgversprechende Krebstherapie getestet: Mit einer Impfung brachten sie das Immunsystem von Mäusen dazu, Tumorzellen gezielt zu zerstören. Jetzt hoffen die Ärzte, die Behandlung in wenigen Jahren an ersten Patienten zu erproben.

Mit einem neuartigen Impfstoff konnten US-amerikanische und britische Mediziner Prostatatumore von Mäusen vollständig zerstören. Dazu setzten sie gentechnisch veränderte Viren ein, die bei Tieren eine starke Immunreaktion gegen die Krebszellen auslösten. Gesundes Gewebe blieb verschont, starke Nebenwirkungen beobachteten die Wissenschaftler nicht. Solche Impfviren könnten auch bei anderen Krebsarten eingesetzt werden, beispielsweise um den Erfolg einer Chemotherapie zu verbessern, schreiben die Forscher im Fachjournal "Nature Medicine".

"Wir sind optimistisch, dass wir jetzt einige der Hauptprobleme überwunden haben, die es in der Krebsforschung bei der Immuntherapie gab", sagt Richard Vile von der Mayo Clinic in Rochester (USA). Bisher hatten Mediziner immer einzelne, besonders geeignete Antigene als Impfstoff eingesetzt. Im Fall von Krebstherapien waren das meist Oberflächenproteine von Krebszellen, die man impfte, um dadurch eine Reaktion des Immunsystems auszulösen. Die so erzielte Reaktion reichte aber für eine Heilung nicht aus. Richard Vile entwickelte zusammen mit Alan Melcher von der University of Leeds und Kollegen ein neues Verfahren, um eine effektivere Immunreaktion hervorzurufen.

Die neuartige Impfung enthält Viren, die viele Proteine, also Antigene von Prostatazellen in den Körper einschleusen. Der Körper reagiert darauf, als wolle er eine Vireninfektion abwehren. Das Besondere an diesem Verfahren: Solche Viren übertragen bei der Injektion nicht nur eines, sondern sehr viele Antigene dieser Zellen. Dadurch entstehen unterschiedliche Varianten von Immunzellen, was die Abwehrreaktion des Körpers insgesamt effektiver macht.

Bei den Mäuseexperimenten stellte sich heraus, dass das wiederholte Spritzen von Viren in die Blutbahn das beste Ergebnis brachten. Reichte die Erstbehandlung nicht aus, konnten überlebende Krebszellen mit einem zweiten, ähnlich hergestellten Impfstoff beseitigt werden. Eine befürchtete Überreaktion des Immunsystems während der Therapie blieb aus.

"Der Impfstoff muss noch weiterentwickelt und am Menschen getestet werden, bevor wir sagen können, ob diese Technik eines Tages zur Behandlung von Krebspatienten einsetzbar ist", kommentiert Peter Johnson vom Institute of Cancer Research in London. Sein Kollege Vile rechnet damit, dass innerhalb von zwei Jahren erste klinische Studien beginnen könnten.


Quelle: Spiegel Online

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Kommentare (59)

zum Forum

Thema: "Impfung zerstört Prostatatumore bei Mäusen"

kommentar Arbier schrieb: am 20. Juni 2011 um 21:30:21
(0) (0) Krebs ist besiegbar
Ich fange mal klein an;1991 hat ein Wissenschaftler eine Kugel in Verbindung mit einer Waschmaschine entwickelt wo der
Schmutz über UV-Strahlung und Drehung weg war, ohne Waschmittel.Eine Krebsbehandlung im Enstadium, das ist die Goldpackung kostet pro Anwendung um die 1000 Euro.Bei 98 von 100 Krebspatienten ist dieses sinnlos.Keiner frägt mehr nach, alles wurde in Bewegung gesetzt Leben zu verlängern.Egal was es kostet.Das Patent für die Wäsche liegt mit Sicherheit bei Henkel im Safe, noch ein
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Die Erfindung wird in der Schublade schrieb: am 20. Juni 2011 um 21:23:47
(0) (0) Einfach verschwinden
Krebs ist das Geschäft mit dem Tode.Das ist wie ein AKW.An keinem Medikament wird soviel verdient.Alles klar.Die wo
jeden Tag in den Verwaltungszentralen sitzen, wissen es.
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Jenny schrieb: am 20. Juni 2011 um 20:31:26
(0) (0) Wirf doch mal
den doofen Bürgern was hin, wir sind nur opfer ist echt lächerlich was die wissen wollen wir nicht wissen sonst gäbe es
einen aufstand. Wichtig ist das die politiker ihre kohle haben
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