24.08.2011, 15:36 Uhr
"Die Menschen bewegen sich auf Nächte tiefer Dunkelheit zu", sagen australische Forscher. (Foto: imago)
Im Universum entstehen australischen Wissenschaftlern zufolge immer weniger neue Sterne. "Wir sehen einen Rückgang bei der Formierung neuer Sterne um einen Faktor von mehr als zehn, wahrscheinlich aber eher 20 oder sogar 30", sagte Robert Braun, Weltraumexperte beim australischen Forschungsinstitut CSIRO.
Grund sei, dass es immer weniger molekulares Gas gebe, das für die Bildung von Sternen verantwortlich sei. Ein Drittel des notwendigen Gases sei bereits aufgebraucht.
Für ihre Studie, die in der Fachzeitschrift "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" veröffentlicht werden soll, untersuchten die Forscher die Lichtdichte von etwa fünf Milliarden Lichtjahren entfernter Galaxien. Diese verglichen sie mit dem "nahen Universum", um zu sehen, wieviel Gas diese enthielten und in welcher Geschwindigkeit sich neue Sterne bildeten.
Dabei zeigte sich, dass die Galaxien inzwischen mindestens zehnmal weniger Gas zur Bildung von Sternen hätten. Entscheidend dafür war angeblich eine Veränderung der dominanten Kräfte im Universum vor etwa acht Milliarden Jahren, durch die die Schwerkraft von dunkler Energie überholt wurde. Dies führte zur Ausdehnung des Universums, so die Wissenschaftler.
Während die Schwerkraft anziehend wirke, stoße die dunkle Energie Objekte offenbar ab, sagte Braun. Das Gas könne somit nicht mehr angezogen werden, weshalb die Bildung neuer Sterne immer schneller abnehme.
Dieser Prozess vollziehe sich allerdings so langsam, dass er in einem Menschenleben nicht zu erkennen sei. Würde jemand eine Milliarde Jahre leben, würde er allerdings sehen, dass sich die Dinge am Himmel "sehr dramatisch" veränderten, erklärte der Forscher.
Solange das Universum wegen der dunklen Energie immer größer werde, bewegten sich die Menschen auf der Erde auf Nächte tiefer Dunkelheit zu.
Herm schrieb:
am 22. August 2011 um 20:27:08
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@liquid molly
Es gibt leider immer weniger Menschen, die in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken. Meist geht der Blick nicht über
die eigene Brieftasche hinaus.
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starfighter schrieb:
am 22. August 2011 um 20:21:59
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(197)
weniger Sterne
.. und in Athen gibt es laut Stefan Remmler gar keine Sterne. Die Aussage von ihm ist allerdings schon einige Jahre her und
ich kann wegen meiner knappen Haushaltsmittel den heutigen Wahrheitsgehalt nicht überprüfen.
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Grufty71 schrieb:
am 22. August 2011 um 20:14:44
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ferne Galaxien
vor Milliarden Jahren, in Miliarden Jahren! Was soll dieser Blödsinn. Wir leben hier und heute. Warum beschäftigen sich die
von unserem Geld Finanzierten Wissenschaftler mal nicht mit der Bewältigung des Elends auf unserer Erde
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