19.07.2010, 10:11 Uhr
Christoph Ahlhaus soll Nachfolger von Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust werden (Foto: dpa)
Anders als Hamburgs zurückgetretener Bürgermeister Ole von Beust ist sein Nachfolger kein gebürtiger Hanseat. Der 40-jährige Innensenator Christoph Ahlhaus stammt aus Heidelberg. Gleichwohl ist er in den Reihen der Hamburger Christdemokraten längst tief verwurzelt: Zwischen 2001 und 2004 war er Landesgeschäftsführer der CDU, später innenpolitischer Sprecher ihrer Bürgerschaftsfraktion, dann Staatsrat und schließlich Chef der Innenbehörde.
Ahlhaus' politisches Profil unterscheidet sich stark von dem des liberalen von Beust. Der gelernte Bankkaufmann und studierte Jurist gilt als deutlich konservativer, einigen gar als Hardliner mit Hang zu ausgeprägten "Law and Order"-Positionen. Aus den Reihen der seit zwei Jahren mit der CDU regierenden Hamburger Grünen waren zuletzt bereits besorgte Stimmen zu vernehmen, die vor einer Verschlechterung des Koalitionsklimas bei einer Nominierung des Innensenators warnten. In der Tat gab es im Bereich innere Sicherheit bereits früher Reibereien - etwa über die richtige Polizeistrategie im Umgang mit dem linksalternativen "Schanzenfest", bei dem es regelmäßig Krawalle gibt.
In der CDU galt Ahlhaus, der mit einer Betriebswirtin verheiratet ist, schon seit längerem als möglicher Nachfolger von Beusts. Zwar ließ zuletzt auch Hamburgs CDU-Sozialsenator Dietrich Wersich öffentlich verlauten, er könne sich das Bürgermeisteramt "grundsätzlich" vorstellen. Rückhalt aus der Partei erhielt er allerdings nicht. Wersich hat in der Hamburger CDU keine wirkliche Hausmacht - anders als Ahlhaus, der den einflussreichen großen Bezirksverband Nord führt.
Quelle: AFP
bomi schrieb:
am 18. Juli 2010 um 20:54:51
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Tut
mir leid Herr Ahlhaus, auch Dich werden die Menschen verjagen, falsche Politik eben.
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Reinhardt schrieb:
am 18. Juli 2010 um 19:29:48
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Neuer Wind
Ein frischer Wind wäre für Hamburg nicht schlecht, ein Südwind, der die Grünen aus Amt und Pfründen treibt. So kann es doch
in HH nicht weitergehen mit der Kriminalität und dem heruntergespielten Linksradikalismus, der eine Stadt in der Stadt errichtet hat.
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