08.10.2011, 17:04 Uhr
Im Zusammenhang mit einer Serie von Sprengstoffanschlägen auf europäische Ikea-Filialen sind der polnischen Polizei zwei Männer ins Netz gegangen. Die Beamten der Zentralen Ermittlungsbehörde CBS hätten die beiden 39 Jahre alten Polen auf dem Gebiet der Woiwodschaft Kujawsko-Pomorskie gestellt.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen räuberische Erpressung und Gefährdung des Lebens mehrerer Menschen vor.
Einer der mutmaßlichen Täter soll als Manager in mehreren Großfirmen gearbeitet haben. Er spreche vier Fremdsprachen und wisse, wie ein Konzern funktioniere, sagte ein Polizeisprecher. Der andere Festgenommene sei wegen Drogenhandels vorbestraft.
An den Ermittlungen und der Aktion waren mehrere hundert Polizisten beteiligt. Auch Beamte aus den betroffenen Ländern hätten mitgearbeitet. Die Attentäter hätten "alles unternommen, um die polnische Spur zu verwischen", erklärte die Polizei weiter.
Am 30. Mai waren in Ikea-Geschäften in Belgien, Frankreich und den Niederlanden präparierte Wecker explodiert. Am 10. Juni wurden Medienberichten zufolge zwei Menschen bei einer Explosion in der Küchenabteilung einer Filiale in Dresden verletzt. Am 2. September evakuierte die Polizei zwei Ikea-Geschäfte in Prag, nachdem in der Nähe des einen eine Bombenattrappe gefunden worden war. Daraufhin sollen die Täter versucht haben, sechs Millionen Euro zu erpressen. Eine Woche später schrieb die europäische Polizeibehörde Europol einen Verdächtigen zur Fahndung aus.
Quelle: dpa
Paul der Nachdenlkiche schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 13:30:16
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Armut und Reichttum liegen nebeneinander
Derart brutale Überfalle um an viel Geld zu gelangen ist zwar mit nichts zu rechtfertigen und muss
auch hart bestraft werden.
Trotzdem sollten wir uns hierbei9 auch die Frage stellen ob nicht auch der Kapitalismus daran Schuld hat der uns tagtäglich zeigt wie Banken, und Unternehmen auf Kosten der noch einen Arbeitsplatz habenden Bevölkerung immer reicher werden. Die Polen werden sich noch wundern was ihnen alles in der EU noch blühen wird Griechenland Portugal und Spanien lässen grüßen.
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user1 schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 10:28:50
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IKEA
also - @exhanseat. Für Sie scheint es fast legal zu sein, solche Anschläge zu planen oder gar auszuführen, wenn man Frust hat. Und
warum man durch Möbel einen großen Schaden nehmen kann, das verstehe ich auch nicht. Das sind Verbrecher übelster Sorte, die durch so etwas das Leben anderer Menschen - und hier besonders Kinder - in Kauf nehmen. Die gehören weggesperrt - nicht mehr und nicht weniger.
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Hubsi schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 10:28:22
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Gier
Einer der Täter soll als Manager in mehreren Großfirmen gearbeitet haben. Wieviel Geld braucht der Mensch um Glücklich zu sein, oder
besser gefragt " Wie Dumm muss man dazu sein, ich könnte noch Verständnis dazu auf bringen wenn es ein armer Schlucker wäre....
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