
05.01.2012, 15:51 Uhr
Ägyptens Ex-Präsident Husni Mubarak wird auf einer Trage in den Gerichtssaal gebracht (Quelle: Reuters)
Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Todesstrafe für den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak gefordert. Der gestürzte Staatschef trage die Verantwortung für den Tod von Hunderten von friedlichen Demonstranten, hieß es im Plädoyer des Chefanklägers Mustafa Sulaiman vor einem Strafgericht in Kairo. Laut Gesetz stehe auf Mord die Todesstrafe.
Zuvor hatte ein weiterer Vertreter der Staatsanwaltschaft erklärt, es lägen handfeste Beweise dafür vor, dass der "tyrannische Führer" Mubarak für tödliche Schüsse auf Demonstranten während des Umsturzes im vergangenen Jahr verantwortlich sei.
Mubarak, der am 11. Februar vergangenen Jahres nach drei Jahrzehnten an der Macht nach Massenprotesten sein Amt aufgeben musste, steht seit August vor Gericht. Er weist die Vorwürfe zurück.
Der 83-Jährige befindet sich in einem Militärkrankenhaus in einem Vorort von Kairo in Untersuchungshaft und wird an den Verhandlungstagen auf einer Trage in den Gerichtssaal gebracht.
Ihm werden die Anordnung von Gewalt gegen Regierungsgegner sowie Korruption und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Bei den Aufständen vor einem Jahr waren rund 850 Menschen getötet worden.
Die Staatsanwaltschaft betonte, selbst falls Mubarak nicht direkt einen Schießbefehl erteilt haben sollte, sei er für den Tod der Demonstranten verantwortlich. Es sei unmöglich, dass Mubarak nichts von den Vorgängen gewusst habe. Als Präsident habe er nichts unternommen, um die Gewalt zu stoppen, sagte Chefankläger Suleiman.
Mubaraks früherer Sicherheitschef und Mitangeklagter Habib al-Adli habe auf Anordnung des Machthabers den Einsatz von scharfer Munition gegen Demonstranten genehmigt. Auch Adli droht im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe.
Quelle: AFP , dapd
Harley Roy schrieb:
am 5. Januar 2012 um 21:00:00
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Husni mubarak
Tote kann Mann nicht hinrichten!!
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Reinhard M. aus GE schrieb:
am 5. Januar 2012 um 20:49:14
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ZACK ZACK,....VON DER TRAGE AUF DIE BAHRE ???
Ja das kann in diesen unberechenbaren Zeiten mal ganz schnell gehen,.... wer weiß denn schon
wie die neuen Machthaber wirklich ticken und ob es nicht einige gibt, die den "lieben Husni" ganz schnell "entsorgen" möchten, bevor er, wenn´s eng wird, am Ende mal anfängt zu singen und manchen mit reinreisst ?! Bin zwar kein Befürworter der Todesstrafe, kann aber zumindest nachvollziehen u. verstehen, wenn das betrogene, unterdrückte Volk ganz anders denkt.
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elke schrieb:
am 5. Januar 2012 um 20:05:07
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Mubarak
die kommen vom Regen in die Traufe und merken es nicht mal.....den Mubarak auf einer Trage in den Gerichtssaal bringen ist doch
absolut nicht zu verstehen....die wollen keine Demokratie die wollen den Mubarak schnell beiseite schaffen bevor das Volk merkt was los ist und den womöglich wieder haben wollen...
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