04.12.2007, 09:50 Uhr
Wirbt mit der Politik eines früheren SPD-Kanzler: CDU-Politiker Roland Koch (Quelle: dpa)Sympathisanten der Sozialdemokraten, die Ex-Kanzler Gerhard Schröder und seiner Agenda 2010 nachtrauern, sollten die Union wählen. Das meint zumindest Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Am Rande des CDU-Parteitags in Hannover rief Koch in der "Leipziger Volkszeitung" SPD-Wähler dazu auf, bei der kommenden Wahl ihr Kreuzchen woanders zu machen. "Diesen Menschen machen wir ein Angebot: Wer die Agenda 2010 beibehalten will, der kann beruhigt die Union wählen", sagte Koch, der in seinem Bundesland bald selbst eine Landtagswahl zu bestreiten hat.
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Zugleich griff Koch den SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier erneut heftig an, weil dieser Kanzlerin Angela Merkel für den Empfang des Dalai Lamas kritisiert hatte. Ebenfalls der "Leipziger Volkszeitung" sagte der hessischen Regierungschef und Dalai-Lama-Freund: "Wer nur ans Geschäft denkt, sollte vorsichtig sein, auch wenn er in der Regierung ist." Steinmeier beziehe "eine gefährliche Position". Koch warnte vor einer Schwächung des internationalen Gewichts der Bundesregierung.
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