09.01.2012, 12:25 Uhr
Knapp zwei Monate, nachdem die "Rena" auf ein Riff gelaufen und leckgeschlagen ist, sind nach hohem Seegang am Wochenende erneut Ölflecken auf dem Wasser geschwommen. Allerdings seien aus dem Havaristen "nur geringe Mengen" verschmutztes Schweröl ausgetreten, teilte die neuseeländische Schifffahrtsbehörde MNZ mit. Wegen des schlechten Wetters konnten die Bergungsleute am Wochenende keine weiteren Container vom Schiff holen und wurden in dem Wettlauf mit der Zeit zurückgeworfen.
Frühestens nach einem Tag will die Mannschaft auf die "Rena" zurückkehren. Von den ursprünglich fast 1400 Containern an Bord, konnten bislang 167 geborgen werden. Etwa 90 sind ins Meer gestürzt, nur 25 davon wurden wiedergefunden. An Bord sind aber noch rund 1100 Container, gut 30 davon enthalten gefährliche Substanzen.
Das 236 Meter lange Schiff droht jeden Augenblick auseinanderzubrechen. Durch das Wrack zieht sich ein langer Riss. Die "Rena" ist laut MNZ aber noch immer intakt. Durch den Sturm hätte sich das Schiff auf dem Riff weiter bewegt. Elektronische Sensoren würden die Bewegungen des Containerfrachters genau überprüfen.
Das in Liberia registrierte Schiff war am 5. Oktober rund 22 Kilometer vor der Küste von Tauranga im Norden Neuseelands auf das Riff gelaufen. Wegen der Havarie gelangten rund 360 Tonnen Schweröl in den Pazifik und an die Strände und verursachten Neuseelands bislang größte Umweltkatastrophe im Meer. Mehr als 2000 Seevögel verendeten.
Quelle: dpa
gerd schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 15:24:11
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rena
was mich wundert ist, daß man zu blöde ist, die container endlich mal zu bergen. mit hubschraubern die dinger runter holen und auf ein
anderes schiff packen...dann ist der frachter leer und die gefahr des auseinander brechens ist nicht mehr so hoch...du hast recht...wir fliegen zum mond und sind zu doof ne havarie fachmännisch und verantwortungsvoll aufzulösen.....profitprofitprofit
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Caspar schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 13:56:01
(6)
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Rena-Bergung
Ich bin mir sicher dass es weltweit genügend militärische Mittel und Möglichkeiten gäbe den Frachter flotter zu bergen.Aber
die Mittel dafür einzusetzen,ist scheinbar zu human,oder wie soll man es sonst deuten dass der Dampfer da schon seit Monaten auf Grund liegt und fast nix geschieht?
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robert schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 13:38:58
(4)
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havarie
im Weltraum rumfliegen-kein Problem , aber nach Monaten eine Havarie in den
Griff zu bekommen - Riesenproblem !
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