14.02.2012, 15:12 Uhr
Immer wieder kommt es zu solchen Schatzfunden: Erst im Februar entdeckt ein Handwerker bei der Renovierung einer Wohnung in Hannover in der Küche Goldbarren, Münzen und Silberbesteck im Wert von mehr als 100.000 Euro. (Quelle: dpa)
Ein Handwerker hat bei der Renovierung einer Wohnung in Hannover Goldbarren, Münzen und Silberbesteck im Wert von mehr als 100.000 Euro gefunden. Der Fliesenleger entdeckte den Schatz nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" in der Küche.
Der Mann, der gemeinsam mit einem Kollegen den PVC-Belag entfernen und den Boden mit neuen Fliesen auslegen wollte, fand hinter einer Blende mehrere Plastiktüten. "Wir dachten, es handele sich um Abfall oder um Ersatzteile der Küche, die dort aufgehoben wurden", sagte er der Zeitung. Nach einem Blick in die Tüten konnte der 38-Jährige seinen Augen dann kaum trauen: Mehrere australische Dollarmünzen, unter anderem mit dem Konterfei von Queen Elizabeth, ein Goldbarren mit Degussa-Prägung, etwas Silberbesteck und ein paar Silbermünzen blinkten ihm entgegen.
Allein das Gold hat bei einem Kilopreis von 42.000 Euro einen Wert von mehr als 100.000 Euro. "So viel Gold und Silber habe ich noch nie in der Hand gehabt", sagte der Fliesenleger.
Der ehrliche Handwerker meldete den Fund sofort der Hausverwaltung. Nicht einen Moment habe er daran gedacht, die Wertgegenstände selbst zu behalten. "Das war wirklich ein vorbildliches Verhalten des Handwerkers", sagte der Geschäftsführer des Wohnungsbauunternehmens. Der außergewöhnliche Fund wurde den Erben des gestorbenen Mieters der Wohnung übergeben.
Ob der ehrliche Handwerker einen Finderlohn bekommt, ist bisher nicht bekannt - Anspruch darauf hätte er: Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt, dass der Finder vom Empfangsberechtigten bei Werten bis zu 500 Euro fünf Prozent und bei Werten, die darüber liegen, immerhin noch drei Prozent als Belohnung fordern kann.
In den 120 Jahren, in denen das Familienunternehmen Wohnungen in Hannover baue und betreue, sei so ein Fall noch nie vorgekommen. Auch die Handwerkskammer Hannover bestätigt die Einzigartigkeit des Vorfalls: "Aus den letzten Jahren ist uns kein vergleichbarer Fund bekannt", sagte eine Sprecherin.
Quelle: dpa
Lena2 schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:30:14
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Gold
Ehrlichkeit ist eine anerkennenswerte Tugend. Vielleicht in dem undurchsichtigen Fall nicht immer angebracht. Wer weiß, vielleicht
haben die Erben ihren Angehörigen auch alleingelassen, denn normalerweise teilt man seinen Kindern ja solche Dinge mit - bei gegenseitiger Zuneigung ...
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Fredo schrieb:
am 14. Februar 2012 um 19:40:02
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Heißer Tipp!
Unterm Fußboden - nein so was! Mein Gold kommt grundsätzlich unter den Gartenteich!
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Hans schrieb:
am 14. Februar 2012 um 19:24:08
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Goldfund
Hier geht es ja zu wie zu den Zeiten vom Goldrausch in Amerika. Mit welchem Recht hätte der Handwerker den Fund behalten sollen???
Ich möchte mal die jenigen hier im Forum hören, wenn einer von euch Erbe gewesen wäre. So ein betrüger u.s.w. könnte man dann hier lesen. Es gibt eben noch ehrliche Menschen in unserer Ellenbogengesellschaft. Jeder ist sich selbst der nächste und keiner gönnt dem anderen etwas, typisch Deutsche neider. Dummköpfe die ehrliche Menschen als deppen abtun
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